[RPG] "Lauf, Gibbs, lauf!" (FSK 16)

      Tobias Fornell

      Ich betrat das Labor und schaute mich suchend um. "Miss Sciuto?"
      als ich gerade wieder gehen wollte tauchte sie in einer Ecke des Raumes auf.
      Mit einem schmalen Lächeln hielt ich einen großen Becher CafPow hoch, den auch Gibbs ihr immer mitbrachte.
      "Sie sehen furchtbar aus! Haben Sie mal geschlafen?"
      Abby

      mit einem kleinen Lächeln nahm ich den cafpow entgegen. Das erinnerte mich so an Gibbs und stimmte mich traurig.
      ich schüttelte den Kopf.
      "nein. Ducky und ich waren die halbe Nacht wach. Wir versuchen etwas zu finden, dass den Patienten mit Geschädigten Herzmuskel auch hilft. Bislang ohne Erfolg."
      ducky wollte sich mit ehemaligen Studienkollegen und befreundeten Ärzten in Verbindung setzen. Hoffentlich war das von Erfolg gekrönt.

      Tobias Fornell

      "Dann haben wir gar nichts."
      Ich ließ den Kopf hängen. "Hatten Sie mir nicht kürzlich gesagt, dass es unter diesen ... diesen Giftmischern soetwas wie signaturen gibt, anhand derer Mann etwas über deren Identität herausfinden kann. Konzentrieren wir uns darauf, Miss Sciuto. Vielleicht ... Wenn wir diesen Verrückten finden können, dann weiß der vielleicht irgendwas, was wir nicht wissen."

      Ich zögerte.
      "Abby, ich habe vorhin mit Dr Hellman gesprochen." ich schüttelte den Kopf. "Die Prognose ist schlecht. Er schiebt es Gibbs guter Konstitution zu, dass er solange durchgehalten hat. Aber er sagt, dass wir noch immer auf alles gefasst sein sollen."
      Abby

      "ja das stimmt. Aber es ist nicht so einfach wie gedacht. Dr. Mallard unterstützt mich bereits bei der Suche"
      erwiderte ich und sah Agent Fornell dann mit großen Augen an
      "was heißt das jetzt genau? Wird Gibbs..."
      ich hielt mir die Hände vor den Mund. Nein, nicht mein Gibbs-man. Der hatte schon anderes gut überstanden.

      Tobias Fornell

      Ich stützte mich auf Abbys Schreibtisch und ließ den Kopf hängen. Gott, verdammt, ich war tot müde, aber wir mussten Gibbs helfen.

      "im Moment hängt sein Leben von der Funktionalität des Herzschrittmachers ab, Abby. Und Hellman hat keine Ideen."

      Ich ließ mich auf ihren Schreibtischstuhl sinken. Es war als wäre all meine verbliebene Energie mit diesen laut ausgesprochenen Wahrheiten verpufft.
      Ich verbarg mein Gesicht in den Händen und versuchte mich zu sammeln.
      Abby

      ich wusste gar nicht was ich dazu noch sagen sollte. Es war zum verzweifeln.
      "ich mache mich sofort wieder an die Arbeit..."
      meinte ich nur und wandte mich geistesabwesend ab. Es standen so viele kleine Glasflaschen und Reagenzgläser auf meinen labortisch verteilt, mit deren Anordnung nur ich zurecht kam. Hoffentlich gelang uns bald der Durchbruch.

      Abby

      "Pause?"
      lachte ich bitter auf.
      "Der Täter macht auch keine Pause und Gibbs.... er könnte sterben, wenn nicht bald ein Wunder geschieht!"
      ich ballte eine Hand zur Faust und schlug sie auf den Tisch. Innerlich brodelte es nur so vor Wut. Ich war wütend auf alles. Das Krankenhaus, die Ärzte, den Täter und auf mich. Da ich bislang keine Lösung gefunden hatte.

      Charlotte

      ich lauschte gibbs atemzügen und seinem Herzschlag. Was sollte nur aus uns werden? Würden wir wieder richtig gesund? Vor allem er? Ich wollte ihn doch so gerne besser kennen lernen und mehr über ihn erfahren.
      langsam öffnete ich die Augen. Wir lagen immer noch gemeinsam in einem Bett.

      Neu

      Gibbs

      Ich ließ meinen Kopf auf das Kissen sinken, sodass meine Stirn sie berührte und schloss die Augen, während meine Rechte sanft über ihren Körper strich. Sie war so weich und zart.
      Meine Berührungen wurden schnell träger.
      Ich seufzte schwer.
      "Ich glaube ich muss wieder rüber, Charlotte. "
      Ich bekam so schlecht Luft - es fing erst an, aber es war zu spüren. Die aufsteigeende Enge.

      Neu

      Gibbs

      "Ich bin nicht sicher", flüsterte ich atemlos. Allerdings würde es ohnehin gleich egal sein. Bei diesen Stolpereien in meiner Brust würde die Schwester gleich gelaufen kommen. Ich stieß hart Luft aus. Wenn es nur nicht jedes Mal so schmerzen würde.
      Ich konzentrierte mich darauf mit diesem Schmerz zurecht zu kommen und gab keinen Ton von mir.

      Neu

      Charlotte

      "kann ich etwas tun? Den Arzt rufen?"
      ich versuchte meine Nervosität zu verbergen. Vorsichtig richtete ich mich auf, was ein ganz schöner Kraftakt war. Ich kam mir hilflos vor und nahm seine Hand in meine.