[Stargate SG1] George Jacob 18.01. Kapitel04

      [Stargate SG1] George Jacob 18.01. Kapitel04

      Titel: George Jacob
      Autor: JonahThera
      Genre: Drama, Romance
      Rating: FSK 16
      Charaktere: Jack O'Neill, Samantha Carter, Hank Landry, Vala Mal Doran, Daniel Jackson, Teal'c
      Pairings: Sam/Jack
      Inhalt: Die USS George Hammond landet in einem Zeiterweiterungsfeld, was sowohl für die Crew als auch für die auf der Erde Zurückgebliebenen unerwartet aufreibende Folgen hat.
      Anmerkung: Die Geschichte widme ich meiner lieben Moony, die sich beschwert hat, das meine sich noch in Arbeit befindliche FanFic zu Atlantis und Shweir ist. Ich hoffe, hiermit konnte ich dir eine kleine Freude machen.
      Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an SG-1 gehören MGM/UA, World Gekko Corp. und Double Secret Production. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden und toten Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des
      Autors.



      Kapitel 01

      „28. Juni 2010. 09:30 Uhr. Wir sitzen seit zehn Tagen im Zeiterweiterungsfenster fest. Bisher konnten wir noch keine Erkenntnis darüber erlangen, was uns hierher verschlagen hat. Da es mir in den letzten Tagen nicht besonders gut ging, habe ich heute Vormittag den Schiffsarzt aufgesucht. Dr. Lindstrom ist ein netter Mann in seinen Vierzigern. Der Dienst auf der George Hammond ist seine erste Mission für das Stargate Command und er tut sich teilweise noch etwas schwer mit den Begebenheiten. Allerdings gibt er
      sein Bestes und ich kann ihn menschlich sehr gut leiden. Er hat mich gründlich untersucht und Blut abgenommen. Seinem Blick konnte ich entnehmen, dass er eine Ahnung hat, was ich habe. Doch er wollte erst auf Laborergebnisse warten.“


      Sie wirkte, wie bereits in ihren bisherigen Meldungen blass und erschöpft. Jack O'Neill saß im Büro von General Landry und sah sich diese letzte Meldung von Sam aus dem Zeiterweiterungsfenster an. Er hatte sich sofort auf den Weg gemacht, als er von der misslichen Lage der USS George Hammond erfuhr. Das war am 18. Juni 2010 kurz vor 11 Uhr. Bei ihnen war gerade der 22. Juni. Die Wissenschaftler hatten damit herausgefunden, dass ein Tag auf der Hammond lediglich zehn Stunden auf der Erde waren. Das bereitete ihm
      einfach Sorgen. Er erinnerte sich an ihre letzte Erzählung von einem Zeiterweiterungsfenster. Teal'c hatte eine hübsche graue Strähne zurückbehalten und um ehrlich zu sein, bekam er dadurch Gänsehaut. Er hoffte, dass man auf dem Raumschiff schnell ein Lösung für dieses Problem finden konnte und ihre Zeit dann nicht so weit vorangeschritten war wie damals. Immerhin konnte er es sich kaum vorstellen, jetzt wo sie endlich zu einander gefunden hatten, ewig auf sie verzichten zu müssen.
      „Jack.“ Hank Landry stand in der Tür und sah ihn ruhig an. Jack hob den Kopf und atmete langsam ein und aus.
      „Wir haben eine weitere Nachricht bekommen, nur an dich.“, sagte er ruhig und wandte sich mit einem kurzen Lächeln wieder ab. Jack tippte ein paar mal auf den Desktop, um in das Hauptmenü zu kommen. Sam schickte normalerweise nur eine Nachricht pro Tag, also zwei bis drei in seiner Zeit. Dabei achtete sie darauf, deutlich zu trennen, für wen diese Nachricht bestimmt war. Normal ein nur wenige Sekunden langer Bericht für das Command und einige Minuten für ihn, wo sie ihre Verfassung beschrieb. Er vermutete, dass sie das tat, um nicht wahnsinnig zu werden und das Gefühl hatte, dass er bei ihr war. Er wählte mit einem Klick das neueste Video aus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte. Sie lief
      unruhig umher und ihr Blick, ihr ganzen Gesicht wirkte schockiert und ängstlich. Ihm schnürte es die Kehle zu, da so ein Verhalten nichts Gutes bedeuten konnte.

      „28. Juni 2010. 11:00 Uhr. Jack, ich komme gerade von Dr. Lindstrom. Ich... ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist verrückt und vollkommen unerwartet......“

      Ihr Stimme zitterte und ihr Blick huschte immer wieder hilfesuchend in die Kamera.

      „Ich weiß nicht, was ich tun soll, Jack. Die ganze Situation ist mehr als unpassend dafür. Wenn ich es durchziehe... Du bekommst vielleicht gar nichts davon mit.... Aber... ich kann das doch nicht abbrechen.... Jack, was soll ich denn nur machen?“

      Er schluckte hart. So aufgelöst hatte er sie ewig nicht erlebt. Er konnte keinerlei Sinn hinter ihren Worten entdecken. Er verspürte das große Bedürfnis, sie einfach in den Arm zu nehmen und zu beruhigen. Doch das war ihm mehr als nicht vergönnt. Also versuchte er zähneknirschend ihren wirren Ausführungen zu folgen. Plötzlich kam sie der Kamera ganz nah und die verzweifelten Tränen in ihren Augen brachen ihm fast das Herz.

      „Jack........ Ich bin schwanger.......“

      Ruckartig klickte er auf die Maus und das Video stoppte. Ihr verzweifeltes Gesicht sah ihn an. Ihre blauen Augen schwammen in Tränen und hektische rote Flecken zierten ihre Wangen. Sie war vollkommen überfordert mit dieser Situation Aber sie war schwanger. Herr Gott, er wurde Vater. Und sie saß in diesem Zeiterweiterungsfenster fest, alleine. Seine Gedanken rasten, seine Gefühle fuhren Achterbahn. Er wurde Vater. Freude wollte aufsteigen, doch gleichzeitig machte sich Sorge breit. Es wäre ihr erstes Kind und in ihrem Alter galt sie vermutlich bereits als Risikoschwangere. Sie saß auf einem Raumschiff im Nirgendwo und zudem auch noch in einem Zeiterweiterungsfenster fest. Es schnürte ihm wieder die Kehle zu. Wenn es irgendwelche Komplikationen gab, war sie da draußen vermutlich verloren. Und schlagartig wurde ihm klar, das daher wohl ihre eigene Panik und Verzweiflung kam. Sie musste genau dieselben Gedanken haben wie er. Abrupt stand er auf und der Stuhl schlug gegen die Wand hinter ihm. Er begann auf und ab zu laufen. Es gab nichts, was er tun konnte – weder ihr bei dieser Entscheidung helfen, noch ihr gut zusprechen, geschweige denn ihr zur Seite stehen. Sein Herz schmerzte ob seiner eigenen Hilflosigkeit.

      +++

      „07. Juli 2010 12:17 Uhr. Hallo Jack.“

      Ihr Anblick schockierte ihn. In den letzten vier Erdtagen hatte sie sich nicht gemeldet, sondern ihrem Stellvertreter die täglichen Berichte ans SGC überlassen. Dieser hatte nur gesagt, dass sie von Dr. Lindstrom krank geschrieben worden war und sich hauptsächlich in ihrem Quartier aufhielt. Obwohl er wusste, dass dies wohl kaum ihre Intention sein sollte, war er schier wahnsinnig vor Sorge um sie geworden. Die Nachricht über ihre Schwangerschaft brachte ihn vollkommen aus der Bahn und beschäftigte ihn Tag und Nacht. Bisher hatte er noch mit niemanden darüber geredet, da er ihre Entscheidung abwarten wollte. Doch jede vergangene Stunde ohne ein Lebenszeichen von ihr brachte ihn um seinen Verstand. Daher war er mehr als erleichtert gewesen, als Hank ihn darüber informierte, dass eine private Nachricht für ihn in der letzten Sendung gewesen war. Ihr Anblick ließ ihn jedoch schwer schlucken.

      „Ich bin krank geschrieben, wie du vielleicht weißt. Obwohl ich ständig müde bin, finde ich kaum Schlaf. Außerdem ist diese Übelkeit schlimmer denn je.“

      Sie holte tief Luft und stieß sie langsam wieder aus. Ihr Gesicht war aschfahl und sie hatte tiefe Augenringe. Selbst ihre sonst funkelnden Augen hatten jeglichen Glanz verloren. Ihr ging es eindeutig nicht gut mit dieser Situation und er wünschte sich, sie nicht hätte gehen lassen.

      „Ich grübele ständig über.... Vala hat mich mehrmals besucht und die richtigen Schlüsse gezogen.“

      Für den Bruchteil einer Sekunde verzogen sich ihre Lippen zu einem Lächeln. Dann sprach sie schwach weiter.

      „Ich werde unser Baby bekommen, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich das ohne dich schaffen soll.... Du fehlst mir, Jack.“

      Er schloss die Augen und legte das Gesicht in seine Hände. Er konnte ihre Tränen einfach nicht ertragen. Wieder fühlte er sich so verdammt hilflos. Lichtjahre von ihr entfernt blieb ihm nichts weiteres übrig, als ihrem Schmerz zuzusehen, obwohl er nichts mehr wünschte, als sie im Arm zu halten und diese besondere Zeit mit ihr zu erleben. Es gab keinen Weg, ihr von hier zu helfen und das brach ihm wieder einmal fast das Herz.
      Ein Klopfen ließ ihn zusammenzucken und langsam hob er den Kopf, während er sich über das Gesicht rieb, ehe er ein kurzes Herein hören ließ. Die Tür öffnete sich und Daniel steckte den Kopf mit einem fragenden Blick durch den Spalt. Jack winkte ihn rein und sah ihn stirnrunzelnd an.
      „Hey. Entschuldige, dass ich erst jetzt komme. Ich konnte nicht aus den Verhandlungen.“, sagte der Linguist ruhig und kam zum Schreibtisch, um Jack gegenüber Platz zu nehmen.
      „Landry hat mich schon informiert. Aber Sam und ihr Team werden schon einen Ausweg finden.“, lächelte er zuversichtlich, musterte ihn dabei aber genauestens. Jack fand es beachtlich wie ruhig Daniel sein konnte, obwohl sich auch Vala auf der USS George Hammond befand. Die Beziehung der Beiden war noch ziemlich locker, aber er hätte
      schwören können, dass sein Freund auch vor Sorge vergehen würde.
      „Vala ist eine Überlebenskünstlerin. Die macht da schon was draus.“, meinte er schmunzelnd, als könnte er Jacks Gedanken lesen. Doch dann wurde sein Gesicht wieder ernst und er neigte leicht den Kopf.
      „Sam schafft das, Jack. Schau nicht so niedergeschlagen.“, forderte er den älteren Mann auf und zog die Stirn in Falten, als dieser den Kopf schüttelte. Jack schluckte kurz, dann drehte er den Bildschirm um, so dass Daniel Sams in Tränen schwimmende Augen und ihr bleiches Gesicht sehen konnte. Dieser wirkte sichtlich überrascht, da auch er die Soldatin so kaum kannte.
      „Sie ist schwanger... und alles andere als auf Auswegsuche.....“
      „Oh.... Jack, das.....“ Daniel schien ernsthaft nach passenden Worten zu suchen. Er schwankte wohl zwischen Gratulation und Beileidsbekundung, da sie in so einer verfahrenen Situation feststeckten. Daher schüttelte Jack nur den Kopf und drehte den Bildschirm wieder zurück. Besorgt sah er seiner Freundin ins Gesicht.



      Kapitel 02

      Obwohl Sam bisher nicht wieder gesund geschrieben war, meldete sie sich wieder regelmäßig bei ihm. Mit fortschreitender Zeit konnte er auch zusehen, dass es ihr immer besser ging. Ihr Gesicht bekam langsam wieder Farbe und sie schien auch wieder mehr zu schlafen, zumindest verschwanden die verdächtigen Augenringe. Außerdem lächelte sie öfter. Er hatte das Gefühl, dass sie sich wirklich mit dem Gedanken der Schwangerschaft anfreundete und so konnte auch er sich immer mehr darüber freuen noch mal Vater zu werden. Am 04. Juli kam das erste Mal wieder ein Bericht von ihr als Kommandantin des Raumschiffes. Zu diesem Zeitpunkt sah sie wieder wie immer aus und gab in ihrem Bericht an das SGC auch ihre Schwangerschaft bekannt. Nach anfänglich schockierten Mienen konnte Jack sich dann aber kaum noch vor Glückwünschen retten, was ihm überdeutlich machte, dass Klatsch und Tratsch im SGC schneller einen Weg fand, als einem lieb sein konnte.

      „27. Juli 2010 18:43 Uhr. Ich hoffe, dir geht es gut, Jack. Ich habe heute in der Nachricht ans SGC die Schwangerschaft verkündet. Es ist schon eigenartig. Wir haben keine Ahnung, ob ihr das alles überhaupt zu sehen bekommt. Wenn ja wünsche ich mir jedenfalls, dass man dich nicht zu sehr beansprucht hat. Du weißt doch, wie das mit dem Tratsch ist. Jeder wird wohl eins und eins zusammenzählen können. Es ist jawohl ein offenes Geheimnis, was zwischen uns läuft.“

      Ein belustigtes Grinsen umspielte ihre Lippen und er konnte nicht anders, als mit den Augen zu rollen.

      „Mir geht es auf jeden Fall gut. Die Übelkeit ist seit ein paar Tagen vollkommen verschwunden und ich fühle mich nicht mehr so schrecklich müde. Dr. Lindstrom hat mich wieder gesund geschrieben, aber ich soll mich weiterhin schonen. Ich bekomme häufig Besuch von Vala und sie erzählt von ihrer Schwangerschaft mit Adria. Ich bin wirklich gespannt, was da noch auf mich zukommt. Was hättest du gerne? Ich wünsche mir einen Jungen, der so wird wie du. Ich liebe dich, Jack. Schade, dass wir so etwas nicht von Angesicht zu Angesicht klären können.“

      Seufzend strich er mit den Finger über ihr Gesicht am Bildschirm.
      „Ich liebe dich auch, Sam, und du fehlst mir.“, hauchte er zurück, auch wenn es ihn erfreute, dass sie anscheinend so guter Laune war. In den letzten Tagen seit ihrer Enthüllung ging es ihm kaum aus dem Kopf, dass sie sich so elend fühlte, körperlich wie seelisch. Sie nun aber so recht entspannt und zu Scherzen aufgelegt zu sehen, beruhigte ihn ungemein. Zum Ende des Videos warf sie ihm eine Kusshand zu und strahlte in die Kamera, wie er sie sonst privat gewöhnt war.
      Seufzend stand er auf und verließ Landrys Büro. Inzwischen hatte er sich häuslich im SGC niedergelassen, um wirklich jederzeit über neue Berichte informiert zu sein. Die Mitarbeiter nahmen seine Anwesenheit recht gelassen, was ihm die Rückkehr einfach machte. Nur heute nach ihrer Enthüllung gegenüber dem SGC schaute er vorsichtig um die nächste Ecke. Er wollte ungern schon wieder mit Glückwünschen überhäuft werden.
      Auf dem Weg zu seinem Quartier dachte er über ihre letzte Frage nach. In seiner Sorge um sie hatte er bisher nur wenig über das Baby selbst nachgedacht. Er musste zugeben, dass er zur Zeit keine Präferenzen bezüglich des Geschlechtes verspürte. Er hoffte nur, dass es gesund sein würde und sollte es wirklich dazu kommen, Sam es ohne Komplikationen auf dem Schiff zur Welt brachte. Ja, das war ihm wohl am wichtigsten, die Gesundheit seiner Familie. Seine Familie – wie das in seinem Kopf klang. Er verspürte eindeutig Schmetterlinge in der Brust bei dem Gedanken, noch mal ein Baby im Arm zu halten. Ein Baby mit Sam, dieser fantastischen Frau, die ihm nun schon seit dreizehn Jahren den Kopf verdrehte und seine Selbstbeherrschung mehr als einmal schwer auf die Probe gestellt hatte.

      +++

      „10. August 2010. 12:15 Uhr. Hey Schatz. Ich bin auf dem Weg zu Dr. Lindstrom. Er hat mir erlaubt dich heute mitzunehmen und die Untersuchung zu filmen. Damit du auch alles siehst, wird Vala dabei sein und die Kamera halten.“

      Seine Freundin strahlte voller Freude in die Kamera und schien sogar etwas nervös zu sein, was ihm ein belustigtes Lachen ab rang. Neben ihrem Versuch irgendeine Lösung für das Problem mit dem Zeiterweiterungsfenster zu finden, schien sie sich immer mehr damit zu identifizieren, in wenigen Wochen Mutter zu werden. Für ihn schienen es sogar nur einige Tage zu sein, da er gerade mal in der Nacht zum zehnten Juli war und seiner Liebsten damit einen ganzen Monat hinterher hinkte. Es fiel ihm noch immer schwer, doch er fand sich immer mehr damit ab, dass er Lichtjahre entfernt in einer anderen Zeitleiste alles über Video miterlebte. Nachdem die Aufnahme kurz gestoppt hatte, zeigte sie nun Sam, wie sie auf dem Untersuchungsstuhl saß, den Bauch entblößt. Bildete er sich das nur ein oder konnte man tatsächlich schon eine kleine Wölbung an ihrem flachen Bauch sehen?

      „Da sind wir wieder. Die intimere Untersuchung habe ich dir erspart. Dr. Lindstrom möchte jetzt den Ultraschall machen.“

      Die Kamera schwenkte und zeigte das Gesicht von Vala, die fröhlich in die Kamera grinste.

      „Falls das bei euch auf der Erde ankommt, grüßen Sie Daniel von mir. Ich vermisse ihn. Und nun hoffe ich, Sie genießen die Show.“

      Die Frau zwinkerte noch einmal, dann drehte sie die Kamera wieder zurück und zeigte kurz Dr. Lindstrom, der in die Kamera nickte, ehe er den Ultraschallkopf auf Sams Bauch aufsetzte. Er schaltete am Gerät herum und sofort erklang das rhythmische Pochen eines Herzens.

      „Hörst du das? Unser Baby....“

      Sams Gesicht strahlte und er spürte, wie sein eigenes Herz schneller schlug. Vala fokussierte die Kamera auf den Ultraschallbildschirm und er erkannte das schlagende Herz seines Ungeborenen. Das war sein Baby. Nie im Leben hatte er erwartet, in seinem Alter doch noch einmal Vater werden zu dürfen. Und nun konnte er auf diesem Bildschirm das schwarz-weiße Gekrissel seines Ungeborenen sehen. Dr. Lindstrom erklärte ruhig, was sie zu sehen bekamen und vermaß dann den kleinen Menschen. Dabei schwenkte Vala vom Bildschirm auf Sams Gesicht, welche vollkommen fasziniert auf die Bilder das Babys konzentriert war. Ihrem Gesicht war die pure Freude anzusehen und in ihm stieg das wärmste Gefühl von Liebe auf, das er je gespürt hatte. Seine absolute Liebe machte ihn wieder zum Vater.

      „Ist es nicht unglaublich, Jack? Dieses kleine Wesen ist wirklich in mir.... Es lebt in mir... Ich bin für es verantwortlich..... Unser Baby...... Es ist wie ein Wunder.... Wir werden wirklich Eltern.“

      Sie flüsterte nur, aber aus ihrer Stimme sprach so viel Liebe und Rührung über diesen Augenblick. Nein, er gewöhnte sich eindeutig nicht daran, hier auf der Erde zu sein. Er wollte bei ihr sein, ihre Hand halten und diesen Moment richtig mit ihr teilen. Er wünschte sich, sie jetzt küssen und ihr die kleine Träne des Glücks von der Wange wischen zu können. Diese ganze verfahrene Situation war falsch. So sehr er sich freute, so sehr hasste er es auch, weil es widernatürlich war, dass sich die werdende Mutter irgendwo im Weltall befand und nicht hier an der Seite des werdenden Vaters.


      Kapitel 03

      Es war Halbzeit. Während er noch Ende Juli herumdümpelte, war bei Sam schon Mitte September und sie hatte die 20. Schwangerschaftswoche erreicht. Nachdem sie anfangs sehr darauf achtete, ihr wachsendes Bäuchlein noch zu kaschieren, war es nun kaum noch möglich. Jeden Tag schickte sie ihm eine kurze Nachricht, in der er den Bauch unverhüllt bewundern konnte. Sie strahlte dann immer und ihre Augen leuchteten in Erwartung Mutter zu sein. Vor zwei Wochen enthüllte Dr. Lindstrom ihnen, dass Sams Wunsch in Erfüllung ging und sie einen kleinen Jungen erwarteten. Vor lauter Glück hatte sie wieder geweint und selbst ihm steckte ein großer Kloß in der Kehle. Er bekam einen Sohn. Eigentlich stimmte ihn diese Nachricht wirklich selig, doch er vermisste seine Freundin. Vermisste es, sie zu berühren und streicheln zu können. Gerade jetzt, wo der Bauch immer deutlicher wurde, wollte er ihr kleines Wunder auch spüren. Doch es blieb ihm weiterhin verwehrt, da bisher keine Lösung gefunden worden war. Es klopfte an der Tür und er hob den Kopf.
      „Jack!“ Daniel kam herein und winkte mit einem der neuen Tabletcomputern.
      „Ein neues Video.“, verkündigte er und ging zu seinem freund und ehemaligen Kommandanten hinüber. Dieser erhob sich schon, da er zu Landrys Büro gehen wollte, doch Daniel schüttelte nur den Kopf.
      „Du kannst es hier schauen. Es ist auf dem Tablet.“, erklärte er und setzte sich auf Jacks Bett. Dieser sah ihn mit einer zweifelnden Miene an und setzte sich neben ihm. Daniel tippte auf dem Bildschirm herum und startete dann das Videoprogramm.
      „Darf ich?“, fragte er an Jack gewandt und dieser brauchte einen Moment, ehe er verstand.
      „Oh, natürlich. Sie sieht toll aus.“, meinte er dann und Daniel ließ mit einem Tippen das Video laufen. Zusammen sahen sie auf den kleinen Bildschirm und eine strahlende Sam lächelte ihnen entgegen.

      „19. September 2010. Oh Jack, du wirst es nicht glauben. Ich konnte ihn heute spüren. Er hat sich bewegt, Jack. Ich wusste zuerst nicht, was das war. Als hätte ich Schmetterlinge im Bauch. Ich hatte schon Angst und habe mich deshalb hingelegt. Da habe ich es dann deutlicher gespürt. Unser Sohn bewegt sich, Jack.“

      Sie lächelte selig und senkte den Blick, während sie die Hände auf ihren Bauch legte. Jack lächelte auch. Der Herzschlag war vor einigen Wochen schon ein Erlebnis gewesen, und nun konnte sie den kleinen Menschen das erste Mal deutlich spüren. Wieder kam die Sehnsucht in ihm hoch, sie endlich berühren zu können. Ohne ihre Videos hätte er sich vermutlich schon längst eine F303 geschnappt und wäre persönlich zum Standort der USS Hammond geflogen. Ihm wäre dann schon etwas eingefallen, in dieses Zeiterweiterungsfenster zu kommen. Es machte ihn einfach halb wahnsinnig, ihr nicht Nahe sein zu können, obwohl sie so eine tolle Erfahrung durchmachte.

      „Es tut mir so leid, dass du so wenig davon miterlebst. Zwar sind wir noch nicht weiter, um hier raus zu kommen, doch die Diagnoseprogramme konnten endlich entdecken, dass der Fehler wohl im Asgardsystem des Schiffes liegt. Ich hoffe, dass wir die betreffenden Systeme ohne Beschädigung reparieren können, so dass sie auch weiterhin laufen, wenn wir uns befreit haben. Ansonsten wäre es ein großer Verlust für die Kampfkraft der USS George Hammond.... Ich vermisse dich, Jack. Sollte diese Nachricht bei dir ankommen, fühle dich von mir umarmt und geküsst und stell dir vor, wie du meinen Bauch streicheln kannst. Ich liebe dich.“

      Damit endete die Aufnahme und Jack seufzte mit schwerem Herzen. Diese letzten Sätze hatte sie in allen bisherigen Videos gesagt und es machte es ihm nicht leichter, so weit von ihr entfernt zu sein.
      „Sie wirkt wirklich sehr glücklich, Jack. Ihr werdet tolle Eltern sein.“ Daniel hatte ihm eine Hand auf die Schulter gelegt und drückte sie fest.

      +++

      Es war früher Morgen des 18. August. Gerade hatte ihn sein Wecker zu 6:00 Uhr geweckt, als es heftig an seiner Tür klopfte.
      „JAJA!!“, rief er und ging gähnend zur Tür, um sie aufzuschließen. Er hatte es sich angewöhnt, sie zumindest zur Schlafenszeit zu verschließen. Mit kleinen Augen blinzelte er den Radaubruder vor seiner Tür an und erkannte einen gehetzt wirkenden Daniel und hinter ihm Teal'c, der ein ernstere Miene als sonst schon aufgesetzt hatte. Daniel drückte ihm das Tablet gegen die Brust.
      „Irgendwas ist mit Sam. Colonel Johnson hat den Bericht geschickt und meinte, sie wurde in der Nacht auf die Krankenstation gebracht.“, polterte er sofort mit den schlechten Nachrichten ins Haus. Jack, der schlagartig wach war, spürte, wie ihm jegliches Blut aus dem Gesicht wich und sein Herz wie wild pochte. Er drehte sich ruckartig um, ging zum Tisch und stellte das Tablet ab, um das Video im Programm zu finden.

      „18. November 2010. Hey Jack. Ich musste heute Nacht auf die Krankenstation. Ich hatte vorzeitige Wehen und Blutungen...“

      Er schluckte und spürte, wie ihm das Blut in den Adern gefror. Sam lag in einem Krankenbett auf der Seite und schien mit einer Hand die Kamera zu halten. Ihre Lippen schienen blutleer und ihr ganzes Gesicht wirkte müde und verheult. Sie musste eindeutig große Angst um das Ungeborene ausgestanden haben.

      „Aber es scheint alles wieder in Ordnung. Dr. Lindstrom konnte die Wehen und die Blutung stoppen. Allerdings werde ich die restlichen zwölf Wochen wohl im Bett verbringen, um kein Risiko einzugehen.“

      Genau davor hatte er Angst gehabt. Die letzten Wochen waren so schön gewesen und Sam so unglaublich glücklich, dass er jegliche Gedanken an Komplikationen beiseite geschoben hatte. Und nun lag sie dort, vollkommen erschöpft von Stunden banger Angst.

      „Ich wünschte mir, du wärst jetzt hier und würdest mich in den Arm nehmen. Obwohl gerade alles wieder in Ordnung zu sein scheint, könnte ich nur heulen. Ich hab solche Angst. Unser Sohn soll doch leben und es ist noch viel früh für ihn. Was soll ich nur tun, wenn das nochmal passiert?“

      Ihre Tränen brachen ihm das Herz und er musste einen Kloß hinunterschlucken, als er das Brennen in seinen eigenen Augen bemerkte. Er hasste sich dafür, dass er nicht bei ihr sein konnte, ihr einfach nicht helfen konnte. Er wollte sie tröstend in den Arm nehmen und sagen, dass alles gut werden würde. Sie sollte sich schonen und er würde sie verwöhnen und in ein paar Wochen kam ihr wunderschöner Sohn zur Welt. Dann wären sie eine glückliche Familie. Doch keiner dieser Gedanken erreichte sie und spendete den Trost, den sie dringend brauchte.
      Plötzlich wurde die Kamera bewegt. Jemand reichte Sam ein Taschentuch und der Bildausschnitt änderte sich. Valas betroffenes Gesicht erschien.

      „General. Ich kümmere mich um sie und weiche ihr nicht mehr von der Seite. Sie wird sich schonen und ihr und eurem Sohn wird nichts geschehen. Ich sorge für ausreichend Zerstreuung und das leibliche Wohl. Sie werden einen starken Sohn bekommen. Das verspreche ich Ihnen.“

      Damit beendete sie die Aufnahme. Jack starrte auf den schwarzen Bildschirm und schluckte hart, während eine verzweifelte Träne über seine Wange lief. Er fühlte sich wieder so unglaublich hilflos. Er würde alles aufgeben, um irgendwie bei ihr zu sein, ihr irgendwie helfen zu können. Wenn es nur Sam und ihrem Sohn gut ging, würde er auch sein Leben dafür opfern.



      Kapitel 04

      In den darauffolgenden Tagen bekam er die Nachrichten immer von der Krankenstation. Sie bekam wieder Farbe und anscheinend auch Hoffnung, dass alles gut gehen würde. Vala schien sie von hinten bis vorne zu umsorgen, brachte ihr das Essen, unterhielt sich mit ihr, spielte
      Tischspiele, half ihr beim Waschen und Umkleiden. Auch als Dr. Lindstrom sie nach etwa fünf Wochen in ihr Quartier entließ, kümmerte sich Vala weiter um sie und hielt jede Art von Stress von ihr fern. Kurz gesagt: Sam starb an Langeweile. Aber es tat ihr gut. Bis auf die regulären Senkwehen, Rückschmerzen und schweren Beine hatte seine Freundin keinerlei nennenswerten Beschwerden. Der kleine Mann in ihr wuchs weiterhin gut und ihr Bauch war inzwischen wirklich mächtig. Immer wieder zeigte sie ihm, wie der kleine Mann sich bewegte und dabei die Bauchdecke ausbeulte. Sie war einfach wunderschön.
      Um Weihnachten oder Silvester herum, bekam Sam mit, dass die Vorräte an Bord zusehends knapp wurden. Jeder ihrer Crew begnügte sich schon einige Zeit mit eingeschränkten Rationen, während man ihr noch immer ordentlich auftischte. Nach einem mittelschweren Wutausbruch ob der Bevorzugung gegenüber Vala und Dr. Lindstrom konnten diese sie jedoch davon überzeugen, dass es eine Entscheidung der gesamten
      Besatzung war, dass gerade sie sich weiterhin gut ernähren musste und jeder gerne dafür zurücksteckte. Zähneknirschend und mit einem deutlich schlechten Gewissen hatte sie ihm im Video davon berichtet. Er musste ehrlich schmunzeln und fühlte sich irgendwie gerührt, weil diese Crew sich so um seine Partnerin sorgte. Man musste wohl zugeben, für das SGC zu arbeiten, bedeutete immer auch, in einer Familie zu arbeiten.
      Bei ihm brach gerade der 16. September an und es sollten gerade noch zwei Wochen bis zur Geburt seines Sohnes sein. Im Begriff ins Bett zu gehen, sah er missmutig zur Tür, als es klopfte. Langsam schlurfte er zur Tür und öffnete sie. Ein junger Soldat stand davor und salutierte.
      „Sir. General Landry bittet sie in sein Büro.“, verkündete er und wirkte dabei sehr dienstbeflissen.
      „Es ist halb eins in der Nacht. Was will er denn noch?“, brummte Jack müde, schnappte sich aber seine Jacke und ging an dem Soldaten vorbei. Der Weg zu Hanks Büro war nicht weit und in wenigen Minuten absolviert. Ohne zu klopfen öffnete er die angelehnte Tür und blinzelte den Kommandanten des SGC müde an. Dieser grinste fröhlich und winkte ihn zum Schreibtisch.
      „Wir haben eine äußerst große Videodatei bekommen. Ich will wirklich nicht vorgreifen, aber ich denke, dein Sohn ist da.“, meinte er und erhob sich, damit Jack Platz nehmen konnte. Dieser blinzelte kurz und war dann hellwach. Er setzte sich auf den Stuhl und startete sofort das Video, welches Hank bereits geöffnet hatte. In der Zeitleiste des Videos waren deutlich sehen, dass es über zwei Stunden ging. Das erste Bild zeigte den Boden der Krankenstation, ehe die Kamera gehoben wurde und Sam, abgestützt an den Rand eines Bettes, zu sehen war und Valas Stimme erklang.

      „27. Januar 2011. Es ist kurz nach Mitternacht. Wir sind auf der Krankenstation, da Sam seit vier Stunden regelmäßige, stärker werdende Wehen hat.“

      Jack schluckte. Es war also wirklich soweit. Wenn das Video hier war, war sein Sohn also schon geboren. Er war jetzt Vater. Hank stand noch
      an der Tür und grinste zufrieden, ob seiner richtig liegenden Vermutung.
      „Ich lass dich mal allein.“, sagte er ruhig und schloss dann die Tür hinter sich. Jack reagierte nicht, sondern konzentrierte sich auf die wehende Sam. Sie stützte sich am Bett ab und schien noch recht entspannt zu sein. Es war deutlich zu sehen, dass der Bauch ein guten Stück abwärts gerutscht war. Trotzdem sah sie einfach wunderschön aus. Der Bauch hatte ihr ausgesprochen gut gestanden. Doch er war sich sicher, dass ihr der kleine Mann auch super stehen würde.

      +++

      Das Video zeigte verschiedene Stadien der Geburt und immer wieder erkundigte sich Vala nach Sams Befinden. Anfangs war sie noch recht entspannt gewesen. Die Wehen ließen sich gut ertragen und kamen in noch großen Abständen, doch mit voranschreitender Zeit begann sie doch leidlicher zu werden. Der Abstand der Wehen reduzierte sich auf drei Minuten und seine Freundin vertonte sie immer mehr. Gegen sieben Uhr morgens ihrer Zeit sprang die Fruchtblase und Dr. Lindstrom sprach ihr zuversichtlich zu, dass es nun nicht mehr lange dauerte.

      „Die Fruchtblase ist geplatzt. Nicht mehr lange und du hast deinen Sohn im Arm.“
      „Halt die Klappe, Vala!“
      „Es dauert eindeutig nicht mehr lange. Sie wird beleidigend.“


      Das es nicht mehr lange dauern würde, war besonders für ihn darin zu spüren, dass Sam in den Wehen noch lauter wurde. Er krallte die Finger in die Lehne des Stuhles, wenn sie vor Schmerzen aufschrie und spürte auch sonst deutlich die Nervosität. Es war nur ein Video und doch hatte er ein wenig das Gefühl bei der Geburt anwesend zu sein. Schließlich forderte Dr. Lindstrom Sam dazu auf, in den nächsten Wehen mit zuschieben, da der Muttermund nun vollständig eröffnet war. Er hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte, doch Sam schien erleichtert über diese Meldung. Denn sie lächelte kurz, ehe sie sich in der nächsten Wehe die Augen schloss und die Beine anzog.

      „Sehr gut, Sam. Du musst nur noch etwas so pressen. Du schaffst das. Freue dich auf deinen Sohn.“

      Vala sprach ihr immer wieder gut zu und feuerte sie an. Sie filmte etwas wackelig, aber gut. Er schien aus Sicht der Kamera neben Sam zu stehen und sie ab und an direkt anzusehen, ehe er wieder auf den dicken Bauch und Dr. Lindstrom sah, der vor Sams geöffneten Beinen saß und wartete. Sam wimmerte zwischen den Wehen und schien schon recht erschöpft zu sein.

      „Sie machen das ganz toll, Samantha. Der Kopf kommt jetzt. Schön mit Gefühl schieben.“

      Dr. Lindstrom sah sie über seinen Mundschutz an und seinen Augen konnte man entnehmen, dass er zufrieden mit dem Tempo und allem drum und dran war. Das beruhigt Jack ein wenig, aber trotzdem spürte er die Aufregung in ihm hochsteigen, bald seinen Sohn zu sehen.

      „Sehr gut. Da ist der Kopf.“

      Sam schrie heiser auf, erzitterte und ließ den Kopf zurückfallen. Sie atmete wimmernd und hatte die Augen zugekniffen. Trotzdem konnte er die Tränen über ihre Wangen laufen sehen und er drückte die Daumen, dass sie es gleich geschafft hat. Es dauerte nur kurz, bevor die nächste Wehe anrollte und Sam wieder pressen musste. Doch es war das letzte Mal, denn im nächsten Moment hielt Dr. Lindstrom einen kleinen, rosa farbenen, schreienden Jungen in die Höhe. Jacks Herz setzte für einen Moment aus.

      „Da haben wir den kleinen Soldaten. Willkommen im Leben.“

      Er konnte selbst das Strahlen des Arztes hinter dessen Mundschutz sehen, als er Sam das kleine, blutbeschmierte Baby auf Bauch und Brust legte. Sam legte sofort die Arme um den kleinen Körper und drückte ihn sanft an sich, während endlich Tränen der Freude über ihr verschwitztes Gesicht liefen.

      „Hallo Baby. Endlich bist du da.“

      Ihre Stimme war hinter dem Schreien seines Sohnes kaum zu hören, aber drückte alle Liebe aus, die sie für diesen kleinen Menschen empfand. Zärtlich drückte sie einen Kuss auf seinen Kopf und betrachte ihn voller Glückseligkeit. Der Kleine beruhigt sich langsam und knarrte schließlich nur noch, während er mit zerknautschtem Gesicht in seine Umgebung blinzelte.

      „Oh Jack. Er hat deine braunen Augen..... Ich liebe dich...“

      Sam sah kurz strahlend in die Kamera, ehe sie ihren Kopf an den ihres Sohnes schmiegte und erschöpft die Augen schloss. Und dann wurde es plötzlich hektisch im Hintergrund.

      „Hören Sie auf zu filmen und nehmen den Jungen. Sie verblutet uns.“



      TBC

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