Wie ein neues leben *KIBBS*, NEU: 17.01.2015

      Wie ein neues leben *KIBBS*, NEU: 17.01.2015

      Hallo liebe Auch-NCIS-Suchtis!!!

      Das hier ist meine erste richtige Story. Vorher habe ich mich nur an Shortcuts und Co. getraut. Ihr findet die Story auch auf wattpad und höööööchst wahrscheinlich bald auch in anderen Foren;D es folgen die üblichen Förmlichkeiten:

      Inhalt:
      Leroy Jethro Gibbs ist am Boden zerstört: Als er nach einem langen hin und her
      endlich eine Nacht mit seiner großen Liebe Kate verbringt, wird diese am
      nächsten Tag bei einem Einsatz von dem Terroristen Ari Haswari
      erschossen. Zumindest glauben das alle. Doch in Wahrheit hat Kate den
      Schuss überlebt und wurde ohne es zu wissen in ein Zeugenschutzprogramm
      aufgenommen; denn Kate hat ihr Gedächtnis verloren, und glaubt nun dass
      sie Dr. Maura Isles heißt. Sie weiß dass ein Teil in ihr fehlt und liebt
      immer noch einen Mann, den sie nicht zu kennen glaubt.

      Als das Schicksal und ein toter Offizier die beiden nach Jahren
      zusammenführt, glaubt Maura sich zu erinnern. An ihr Leben als Special
      Agent Caitlin Todd...

      Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir sondern den Machern der Serie.
      Ich verdiene hiermit kein Geld und schreibe die Geschichte lediglich zum
      Spaß!


      Prolog: So wake me up when it's all over

      "Tut mir leid Catitlin.", sagte Ari und ging emotionslos zurück in das leere Gebäude.

      Feeling my way through the darkness
      Guided by a beating heart
      I can't tell where the journey will end
      But I know where to start
      They tell me I'm too young to understand
      They say I'm caught up in a dream
      Well life will pass me by if I don't open up my eyes
      Well that's fine by me

      So wake me up when it's all over
      When I'm wiser and I'm older
      All this time I was finding myself, and I
      Didn't know I was lost

      So wake me up when it's all over
      When I'm wiser and I'm older
      All this time I was finding myself, and I
      Didn't know I was lost



      (Wake me up, von Aloe Black)




      Ein Knall.


      Alles war schwarz. Das einzige an das sie sich erinnerte war eine
      unglaubliche Schwärze, welche sie nie hätte beschreiben können. Und
      dieser kurze, unbeschreiblich schlimme Schmerz den sie verspürt hatte,
      und nie wieder vergessen könnte. Sie hatte Angst. Und das schlimmste
      war, sie erinnerte sich nicht an den Grund der Angst, des Knalls und dem
      Passiertem, wer sie war. Ihr kam es vor als schwämme sie in einem Meer
      aus Klängen und Geräuschen. Stimmen die näher kamen, sich entfernten und
      eine Lehre breitete sich in ihrer Brust aus.



      Doch
      plötzlich schien sie sich aus diesem Stimmengewirr zu entfernen. Alles
      wurde klarer und aus der unbeschreiblich traurigen Schwärze wurde ein
      gleißendes, stechendes Licht, was sie dazu zwang die Augen zusammen zu
      kneifen. Sie bekam wieder Kontrolle über ihren Körper, über ihre
      Gedanken. Und ohne zu überlegen, fingen ihre Augenlider an zu flattern,
      und zwei Rehbraune Augen stierten entsetzt in ein Krankenzimmer in dem
      sich ein Anzugträger mit Glatze, eine Frau und ein Mann in den 60ern
      befanden. Dazu ein Mann im weißen Kittel, vermutlich ein Arzt.



      „Miss
      Isles?“, der Arzt beugte sich zu ihr und eine junge Schwester betrat
      das angenehm warme Zimmer. „Sie wurden bei einem Überfall angeschossen
      und in den Kopf getroffen. Es ist ein Wunder das sie überlebt haben. Wir
      haben sie 13 Stunden lang operiert, doch ein Teil ihres Gehirns könnte
      Schaden genommen haben.“ Sie wollte ihn fragen, warum er sie Dr. Isles
      nannte, doch aus ihrem Hals entrann nur ein trockenes Röcheln. Dankbar
      trank sie ein paar Schlucke Wasser, welches ihr die Schwester entgegen
      hielt. „Wer sind sie? Ich meinen die Leute dort.“



      „Wir sind deine Eltern!“, antwortete die Frau gerührt. „Und du bist unsere Tochter. Maura Isles.“



      „Ich erinnere mich nicht mehr. Was passiert gerade?“


      Kapitel 1: "Wenn die Menschen wüssten, was der Tod ist..."

      “Wenn die Menschen wüssten, was der Tod ist, dann hätten sie keine Angst mehr vor ihm. Und wenn sie keine Angst mehr hätten, könnte keiner ihnen ihre Lebenszeit stehlen.”(Meister Hora aus „Momo“, Michael Ende)

      Frisch geduscht betrat ich meine große Küche, um mir meinen Joghurt mit Früchten zuzubereiten. Ich achtete immer sehr auf meine Gesundheit und natürlich auf meine Linie. Bisher war mir das auch gut gelungen. Ich wickelte das Handtuch auf meinem Kopf etwas fester und setzte mich an die Theke.Sechs Jahre waren vergangen, seit dem ich bei dem Überfall mein Gedächtnis verloren hatte. Auf den Tag genau sechs Jahre. Abwesend fuhr ich über meine Stirn. Dort befand sich eine kleine, kaum sichtbare Narbe.

      Niemand außer meinen Eltern wusste vom Verlust meines Gedächtnisses. Nicht etwas weil ich mich schämte, nein, ich wusste einfach nicht wie und was ich dazu sagen sollte. Ich erinnerte mich nicht mehr an meine Geschichte, meine Kindheit mein halbes Leben war verschwunden. Einfach so. Ich wollte nicht darüber reden. Ich wollte es, obwohl mir bewusst war dass es nicht möglich war, hinter mir lassen und vergessen. Man hatte mir erklärt, es sei höchst wahrscheinlich Gewebe des Hirns verletzt worden. Sie schlossen die andere Möglichkeit, eine Amnesie durch ein Trauma bedingt, leider fast vollkommen aus.
      Und so versuchte ich damit zu leben, meine Erinnerungen nie wieder zu erlangen können.
      Mum hatte mir ein paar Mal etwas erzählt, doch es hörte sich so fremd an. Mehrmals hatte ich an den Worten gezweifelt und mich gefragt, ob das wirklich ich war, von der sie erzählte. Doch es war nicht fair gegenüber meinen Eltern, die Erzählungen nicht zu glauben.Ich hatte mir mein Leben neu aufgebaut und Gerichtsmedizin studiert. Ich wusste nicht wieso, aber irgendwo her hatte ich das Interesse an diesem Beruf.
      Seit einiger Zeit arbeitete ich als oberste Gerichtsmedizinerin in Boston und eng mit Detective Jane Rizzoli, welche meine beste Freundin geworden war, zusammen. Ich vertraute Jane. Sogar mehr als allen anderen der Menschen die ich in den letzten sechs Jahren kennen lernte.Doch was auch immer war, es herrschte eine seltsame Leere in mir. Ich dachte immer sie käme davon, dass mir nicht bewusst war was in dem Leben vor dem Überfall passiert war, nein, mittlerweile denke ich dass da mehr war. Es fühlte sich an, wie wenn man einen geliebten Menschen durch den Tod verliert. Einen Menschen den man sehr liebt.
      Denn das tat ich in all den Jahren nie. Jemanden lieben. Einen wirklichen Lebenspartner. Ich hatte natürlich immer mal wieder Dates, doch es wurde nichts daraus. Es fühlte sich immer so an, als wäre ich schon vergeben. Als würde ich jemanden Betrügen. Einen unbekannten Seelenverwandten. Ich glaubte nie an Esoterik oder Okkultismus, doch es fühlte sich so wahr an.

      Das schrille Geräusch meines Mobiltelefons riss mich aus den Gedanken. „Dr. Isles?“, sprach ich freundlich in den Hörer. „Maura? Ich bins, Jane. Es gibt einen Toten am Hafen.“ Ich seufzte. Dass es derartige Kriminalität geben musste… „Gib mir 20 Minuten!“

      Am Tatort angekommen blickte ich mich nach Jane um. Sie stand bei dem Toten. Es war ein Mann, Mitte dreißig. Etwas an dass ich mich nie hatte gewöhnen können: Junge Menschen, die starben, die ihre Zukunft noch vor sich hatten… „Todeszeitpunkt?“ Jane blickte mich fragend an. „Vermutlich.. zwischen 2 und halb 3 morgens. Bei diesem Wetter ist es schwer zu sagen. Es hat die ganze Nacht gestürmt und geregnet…“ -„Todesursache?“ ich blickte Jane an. „Vorerst denke ich die Schusswunde an der Brust… aus nächster Nähe…“ Ich blickte den Toten an. „Also ein Profi?“, fragte Jane. Sie gab ihrem Kollegen Frost ein Zeichen. „Gut, Maura. Ich komme nachher vorbei, wenn du mehr weißt.“Nachdem ich die Autopsie durchgeführt hatte, setzte ich Jane auch über dir forensischen Untersuchen in Kenntnis. „Er starb ganz klar durch den Schuss. Vermutlich eine Handfeuerwaffe, Kaliber 45.“ Jane seufzte. „Na toll… Wie lange wird es dauern, bis man mehr weiß?“ ich packte meine Tasche zusammen und nahm meinen beigen Mantel. Vermutlich ein paar Stunden.“ Jane hielt mich an der Schulter fest, al ich Anstalten machte, die Autopsie zu verlassen. „Wohin willst du Maura? Wie haben gerade Mal halb zehn, warum willst du schon gehen?“, fragte sie und blickte mich fordernd an. „Entschuldige Jane… Mir geht es heute nicht besonders gut. Ich werde mir für den Rest des Tages frei nehmen.“ Und mit diesen Worten ließ ich eine verwirrte Jane zurück.Es tat mir ehrlich leid, sie so unwissend zu lassen, doch an diesem Tag brachte ich es einfach nicht fertig, zwischen all diesen Toten und den Überresten von Kriminalität und Gewalt zu bleiben. Doch als ich gerade das Gebäude verlassen wollte, stieß ich mit Detective Frost zusammen.
      „Ah, Dr. Isles! Gut dass ich sie treffe… So wie es aussieht, haben wir ein Problem. Es gibt Übereinstimmungen zu einem Todesfall aus Virginia.“ Ich blickte den jungen Ermittler fragend an. „Was heißt das?“, brach ich die entstandene Stille. „Genaueres weiß ich nicht. Doch sie sollten sich mal mit dem zuständigen Pathologen unterhalten. Ich habe Ihnen eine Videokonferenz für zwölf Uhr eingerichtet.“, sagte Frost und wandte sich zum gehen um, doch ich hielt ihn zurück. „Hören sie… Ach egal.. Ich komme dann um drei vorbei.“ Es war nun mal mein Job für die wehrlosen, die Toten, einzustehen. Da musste ich meine persönlichen Bedürfnisse wohl oder übel zurück stellen. Man konnte sich darüber streiten, doch es fühlte sich einfach falsch an.
      „Und Detective? Wie hieß der Pathologe noch gleich?“ frost dreht sich um und blickte auf seine Notizen. „Ein gewisser Dr. Mallard… Ein älterer Herr, gehört zum NCIS in Washington.“

      Plötzlich schauderte es mich. Ich kannte diesen Mann nicht, denn ich erinnerte mich eigentlich immer an Menschen. Ich merkte mir ihr verhalten, ihre Art und analysierte es wenn nötig. So konnte ich mir die vielen Menschen die mir begegneten nicht vergessen. Doch bei der Erwähnung seines Namens und dem NCIS, zog sich etwas in meiner Brust zusammen, und ich meinte mich für einen kurzen Augenblick an eine Umarmung mit einem älteren Herren zu erinnern. In einem Krankenhaus… Unsinn! Das konnte nicht sein. Ich kannte diesen Pathologen nicht.
      Es war wohl einfach meine Fantasie, welche sich an diesem schrecklichen Tag bemerkbar machte.Nun konnte ich nur abwarten was das Gespräch mit ihm Preis gab…

      Kapitel 2: Erinnerungen sind...

      „Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz.“ (Ruldof Femau)


      Die Zeit bis zum Gespräch mit Dr. Mallard hatte ich damit verbracht, meine Einkäufe zu erledigen und mich einfach nur abzulenken. Angela hatte mir vor kurzem einen Essensgutschein geschenkt, den ich jetzt gegen einen leckeren Salat eintauschte.
      Das exotische Mango-Dressing harmonierte mit den Blättern und den restlichen Zutaten.Während ich begann in meinem Mittagessen herum zu stochern, dachte ich daran, dass Jane dieses essen sicher irgendwo zwischen „Hexerei“ und „ungenießbar“ einstufen würde.
      Ich lachte leise auf, doch ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es schon kurz vor drei war, und ich mich beeilen musste.

      Und so saß ich wenig später, in meinen weißen Kittel gekleidet an meinem Arbeitsplatz um mit dem Pathologen des NCIS zu reden. Als das Bild erschien, sah ich einen älteren Mann, der sich noch umgedreht hatte, in einer Akte umher blätterte und allem Anschein nach nicht bemerkt hatte, dass das Telefonat begonnen hatte.
      „Dr. Mallard?“, fragte ich freundlich. Etwas erschrocken drehte sich der Pathologe um und starrte verwirrt auf den Bildschirm, wo sich mein Bild befand. Doch auch ich blickte etwas verunsichert in die freundlich wirkenden Gesichtszüge des Mannes. Er kam mir so… seltsam vertraut vor.„Sie sind Dr. Isles? Entschuldigen sie mich bitte… ich war etwas in Gedanken. Nennen sie mich doch bitte Ducky!“ Er lächelte mich freundlich an, doch ich war immer noch zu überwältigt davon, dass er mir so bekannt vorkam. „Ducky?“, flüsterte ich leise. „Ja, der Name ist entstanden, als ich noch etwas sagen wir… jünger war. Damals…- pardon ich schweife schon wieder ab.“
      Er lachte kurz auf und ich hatte mich derweil auch wieder gefangen.
      „Dann nennen sie mich doch bitte Maura.“, entgegnete ich ihm. „Es gibt also eine Übereinstimmung bei einem ihrer Toten mit dem Fall von Detective Rizzoli?“, fragte ich. „Nicht nur einen! Neben der Tatsache, dass ihr Opfer- pardon wie hieß er noch gleich?“, fragte Ducky. „Cole Schmidt.“, antwortete ich ihm. „Nicht nur dass er mit unserem toten Offizier in Drogengeschäfte verwickelt war, nein, es gibt auch laut den neuesten forensischen Tests eine Übereinstimmung der Tatwaffe.“, erklärte der ältere Pathologe. „Und nun würde ich noch gerne etwas über den Tathergang erfahren.“ Ich begann zu erzählen: „Das Opfer wurde aus nächster Nähe erschossen, doch allem Anschein ahnte es nichts. Ich vermute die beiden kannten sich. Womöglich auch jemand aus dem besagten Drogenkreis. Auf jeden Fall wusste der Täter wohin er schießen musste. Es war ein Profi.“ Ducky seufzte. „Dann reden wir hier wohl von ein und demselben Täter.“, schlussfolgerte er.

      Ich hatte das Gefühl, ihm lag noch etwas auf dem Herzen, als er das Gespräch gerade beenden wollte. „Gibt es sonst noch etwas?“, wagte ich vorsichtig zu fragen. Einen Moment lang herrschte Stille. „Sie kennen nicht zufällig jemanden, der beim NCIS beschäftigt war?“, brach er zögerlich die Stille. „Nein“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „nicht dass ich wüsste.“

      Der Rest des Tages verlief ruhig. Ein paar Mal kam Jane zu mir und wir redeten. Trotzdem hatte ich das Gefühl, die war immer noch etwas beleidigt, weil ich sie hatte so einfach stehen lassen. Doch sie besaß den Anstand nicht weiter darauf einzugehen. Sie hatte meine schlechte Stimmung bereits bemerkt. Und so kam es, dass meine Gedanken wieder zu dem Tag vor sechs Jahren schweiften…


      *Flashback*

      „So, Miss Isles. Leider müssen wir ihnen mitteilen, dass sich unsere Vermutung nach den eingehenden Tests bestätigt hat. Sie habe leider eine Amnesie. Wir müssen leider davon ausgehen, dass ihr Gehirn während des Schusses oder der der OP Schaden genommen hat.“ Tränen traten in meine Augen. „Werde ich meine Erinnerungen wieder erlangen können?“ Der Arzt seufzte. „Vermutlich nicht. Es tut mir leid. Doch sehen sie es so: es hätte noch viel schlimmer ausgehen können.“ Darüber konnte man sich aber streiten, dachte ich wütend. Ich war entmutigt, verwirrt und war der Frage ausgesetzt, warum ausgerechnet mir das passieren musste.Mein Blick glitt nach draußen. Der glatzköpfige Anzugträger unterhielt sich mit meinen Eltern. Es schien um etwas Ernstes zu gehen, denn alle hatten angespannte Gesichtszüge. Sie reden über mich, dachte ich mir als der Mann mit dem Kopf in meine Richtung deutete. Erst jetzt fiel mir auf, dass ein weiterer Anzugträger vor meinem Zimmer stand. „Hören sie, Miss: ich muss noch zu ein paar anderen Patienten. Wenn sie etwas brauchen, melden sie sich einfach bei einer Schwester!“, riss mich der Arzt aus den Gedanken. Ich nickte ihm stillschweigend zu. Das Verlassen des Zimmers sah der Glatzkopf wohl als Zeichen herein kommen zu müssen. Er hatte bis jetzt noch kein Wort mit mir gewechselt und alles nur beobachtet.„Miss Isles?“, fragte er und seine tiefe Stimme hallte unheimlich durch das Krankenzimmer. Ich blickte ihn erwartungsvoll an. „Sie können sich also an Nichts mehr erinnern? Ganz sicher?“, fragte er nach. „Ganz sicher.“, sagte ich und blickte ihm zum untermalen meiner Aussage in die Augen. „Falls ihnen irgendwann etwas einfallen sollte, dann melden sie sich bitte bei mir.“ Ich sah ihn verwirrt an. „Sind sie der Ermittler des Überfalls?“, fragte ich. „So ähnlich.“, antwortete der Glatzkopf und drückte mir einen Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand. „Hier steht kein Name. Wollen sie ihn mir nicht mitteilen?“, fragte ich provokant. Vielleicht etwas zu provokant. „Mein Name tut nichts zur Sache.“, antwortete er mir kühl, drehte sich um und überließ mich mir selbst. Der Bewacher an der Tür blieb jedoch zurück.

      *Flashback Ende*


      Ich schüttelte mich. Die Nummer des Ermittlers hatte ich immer noch aufbewahrt, in einem Fach meiner Handtasche, obwohl ich sie noch nie gebraucht hatte. Und brauchen werde…
      Ich hatte mich gerade in den Aufzug gestellt, um nach Jane und dem Stand der Ermittlung zu fragen, als diese mir schon mit Frankie im Schlepptau entgegen kam.
      „Hey, Maura!“, grüßte er mich und Jane nickte mir zu. „Ein Team des NCIS will morgen vorbei kommen.“, sagte sie. „Gemeinsame Ermittlungen?“, entgegnete ich ihr. „Ja, der zuständige Ermittler hat darauf bestanden…“, seufzte Jane genervt. „Aber vermutlich kommen wir anders nicht weiter!“, warf Frankie ein. „Ja, vermutlich hast du damit recht.“, stimmte ich ihm zu.



      Kapitel 3: "Je schöner und voller die Erinnerung..."


      Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.

      (Dietrich Bonhoeffer)



      Meine Schuhe klackerten auf dem Boden, während ich durch den Eingang des Präsidiums auf den Fahrstuhl zu ging. Ich lächelte die Sicherheitsbeamten am Tresen an.
      Heute würde ich das NCIS Team über die Einzelheiten des Falls aufklären müssen.
      Auf den Weg zur Autopsie traf ich auf eine junge Frau, mit vermutlich israelischen Wurzeln, welche sich als Mitarbeiterin des Teams herausstellte.“Ziva David“, lächelte sie mich an. „Agent zur Probe.“
      Ich lächelte zurück und stellte mich überflüssigerweise als Dr. Maura Isles vor.
      „Nennen sie mich ruhig einfach Ziva.“, meinte die junge Frau. „Gerne, dann bin ich für sie einfach Maura.“, entgegnete ich ihr. „Ziva ist hebräisch, nicht wahr?“ Sie nickte, schien aber nicht näher darauf hinaus zu wollen. Stadtdessen musterte sie mich eindringlich, schüttelte kaum merklich den Kopf und wir gingen weiter, bis wir im Büro angekommen waren.

      „Hier haben sie die Akte von Cole Smidt“, sagte ich und reichte ihr den Papierstapel. „Zu welchen Ergebnissen sind sie mittlerweile gekommen?“, fragte ich Ziva. „Unser Opfer, Andrew Johnson war ein Offizier des Corps in Norfolk. Wir vermuten, dass er mit dem Erfolg im Beruf nicht klar kam und deswegen Drogen nahm. Das haben die neuesten toxikologischen Tests ergeben. Allerdings wissen wir noch nicht ob das stimmt. Seine Frau versucht alles abzustreiten…“ Sie seufzte.

      Plötzlich blickte Ziva auf und schaute in Richtung Türe. „Tony!“, rief sie und lief zu einer Person, die ich von meiner Position nicht erkennen konnte.
      Sie murmelte etwas unverständliches. „Warte Tony! Ihr solltet vielleicht nicht-….“, wollte Ziva sagen, doch dieser Tony unterbrach sie. „Was kann an dieser sicherlich netten Dame so schlimm sein, dass ich und McGeek da nicht hinein sollen?“, kam es genervt von ihm. Eigentlich hätte ich empört sein sollen, doch mein herz versetzte mir einen Stich, als ich die Stimme des Mannes vernahm. Was war eigentlich mit mir los in der letzten Zeit?

      Im selben Moment traten zwei Männer ein und auf ihre Gesichter veränderten sich schlagartig zu einem geschockten Ausdruck.

      "Ich kann nicht glauben das ich mir Sorgen um dich gemacht habe! Du bist nichts weiter als eine große...", sagte ich.
      „Schlange!", entgegnete Tony mir grinsend.


      Ich schüttelte mich. Was war das gewesen? Eine Art Flashback, doch ich war mir sicher die beiden Männer nicht zu kennen.

      Tonys Blick ging in Richtung Zivas. Sie zuckte mit den Schultern und senkte den Blick. Der zweite Mann, hatte sich wieder gefangen und blickte mich entschuldigend, aber immer noch zurück haltend an.
      „Special Agents Tim McGee und Anthony DiNozzo.“, stellte er sich und seinen Kollegen kurz vor. DiNozzo starrte mich entgeistert an und als McGee ihn in die Rippen stoß, schüttelte er sich und sagte mit gebrochener Stimme: „Tut mir leid, ich muss frische Luft schnappen.“
      Mit diesen Worten verließ er hastig den Raum und Ziva stürmte hinterher.

      Irgendetwas lief hier ganz und gar nicht gut.

      McGee schien zu merken, wie unangenehm mir die Situation war und ergriff das Wort. „Tut mir leid, sie müssen ihn an eine gute… ähm… an eine Freundin erinnert haben…“ Auch er war noch etwas getroffen. „Vielleicht sollte auch ich mal-…“, er wandte sich um und verlief ebenfalls eilig mein Büro.
      Ich hingegen ließ mich in meinen Sessel zurück fallen und stützte mein Gesicht in die Hände. Was war hier bloß los? Erst jetzt bemerkte ich, dass ich zitterte.

      Es klopfte An meiner halbgeöffneten Tür. Ich blickte auf und Jane trat ein. „Was ist denn hier los, Maura? Die Leute vom NCIS sehen irgendwie alle geschockt aus…“, sagte sie halbbelustigt, merkte jedoch schnell, dass ich das gar nicht so amüsant fand. „Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung was hier gerade passiert…“, gab ich zu.

      Tony… McGee… Ducky…
      Sie alle kamen mir so bekannt vor. Von meinen Flashback artigen Erinnerungen wollte ich Jane nichts erzählen. Still und heimlich hoffte ich, den Fall einfach schnellst möglich abzuschließen, ließ Jane daher stehen und machte mich wieder auf den Weg in die Autopsie.
      Es standen immerhin noch einige Tests bevor.

      Auf den Weg zum Büro jedoch, wurde ich von einer ziemlich eingeschüchtert wirkenden Suzie aufgehalten. „Dr. Isles? Agent Gibbs möchte sie sprechen…“, sagte sie leise und huschte zurück ins Labor.


      Kapitel 4: Die Liebe ist der Blick der Seele


      Die Liebe ist der Blick der Seele.
      (Simone Weil)


      Verwundert über Suzies Auftreten bewegte ich mich in Richtung der Pathologie, wo mich ein Stimmengewirr bereits erwartete. Ich vernahm Janes, Korsaks und eine weitere Stimme, die mir sehr vertraut vorkam.
      Ich hatte eine leichte Gänsehaut und aus einem unbekannten Grund, war ich bis in die Fingerspitzen angespannt.
      „Maura!“, grüßte Korsak mich freundlich lächelnd. „Wie schön, dass sie endlich da sind!“
      Ich lächelte zurück und blickte Jane fragend an. „Was kann ich für euch tun?“ Routinemäßig striff ich mir die Einweghandschuhe über, dreht mich um und erschrak.
      Ich meine das wirklich ernst, wenn ich sage, dass mein Herz für einen kurzen Moment stehen blieb.
      Da stand ein Mann, mit grauen Haaren und blickte mich ebenfalls entgeistert an.
      Zwar versuchte er es zu verbergen, doch er schien wirklich überwältigt.

      „Maura?“, entgegnete Jane mir.

      Ich sah denn Mann an. Seine blauen, klaren Augen faszinierten mich sofort.
      Im selben Moment kamen mir Erinnerungen hoch. Erinnerungen an diese Augen, die mich voller Liebe anblickten.
      Plötzlich aber drehte der Mann sich weg von mir. Vollkommen gelähmt stand ich da und suchte wieder seinen Blick. Doch ich sah nur Kälte und Distanzierung.

      „Sie sind Dr. Isles?“, fragte er. „Special Agent Gibbs.“
      Jane stieß mit ihrem Ellbogen in meine Rippen und blickte mich warnend an. Ich schüttelte mich kurz und versuchte wieder zur Professionalität überzugehen. Es gelang mir nur halb. „Freut mich.“
      Ich hielt den Blickkontakt und schaute ihn gerade zu trotzig an.
      „Sie haben also schon mit Dr. Mallard geredet?“,fragte Gibbs mit hochgezogenen Brauen. Warum hatte dieser Mensch nur so eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich?
      „Ja, das habe ich. Ein sehr netter und kompetenter Kollege.“ Ich merkte wie Jane und Korsak, die ja auch noch da waren, sich langsam sichtlich unwohl führten. Sie hatten anscheinend bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte an der Stimmung des Gesprächs.
      Das Problem dabei war, ich wusste es selbst nicht was es war. Die Luft war wie elektrisch aufgeladen.
      „Maura, wir werden jemanden Undercover in das Drogenmilieu schicken, aus dem unsere beiden Opfer stammen.“
      Auch Korsak meldete sich zu Wort. „Das werden dann Frost und Agent DiNozzo übernehmen.“, meinte er.
      Ich nickte abwesend. „Und ihr braucht Informationen über die Opfer, die euch dabei helfen.“, beendete ich seinen Gedankengang.
      „Sehr wohl, Dr. Isles.“, sagte Gibbs.
      Er wendete sich an Jane. „DiNozzo mag zwar manchmal etwas albern zu sein, aber er macht seinen Job sehr gut.“ Jane nickte.

      Ich hingegen hatte zu viel. Meine Beine ließen nach und es wurde schwarz.

      Ich saß an einem Schreibtisch, die Wände um mich herum waren in einem Orangeton und auf dem Tisch stand eine Lampe die grelles Licht ausstrahlte.
      Vor mir war ein weiterer Tisch, daneben auch einer.
      Neben mir hörte ich eine weitere Person, blickte sie an und erkannte, dass es Agent Gibbs war.

      "Kate", sagte er vorsichtig. "Es ist spät. Geh nach Hause. DiNozzo und McGee sind auch schon weg." Er schaltete seine Schreibtischlampe aus und nahm seinen Mantel.
      Kate? Warum nannte er mich so?

      "Warte, lass mich noch fünf Minu-", hörte ich meine Stimme sagen, doch sie kam mir wie die eines anderen vor, und wurde von Gibbs unterbrochen.
      "Nein. Ich fahre dich.", sagte er und sein Ton duldete keine Widerrede.
      Genervt stöhnend nahm ich selbst meine Sachen und ging Richtung Aufzug. Er machte ein *Pling*, dass mir so vertraut vorkam und Gibbs und ich betraten den kleinen Raum.
      Plötzlich aber drückte ich auf einen Schalter, dass Licht in der Kabine wurde dunkler und der ganze Fahrstuhl stoppte. "Gibbs, was soll das? Meinst du nicht, ich kann auf mich allein aufpassen? Ari wird mir nichts antun!" Gibbs schien unbeeindruckt von diesen Worten zu sein. Ich blickte ihm in die eisblauen Augen.
      Er kam mir näher. "Kate", flüsterte er. Ich sah in seine eisblauen Augen und die Wärme, die ich in ihnen las ließ mich erschauern.
      Und auf einmal lagen seine Lippen auf meinen.
      Plötzlich wurde alles verschwommen.

      Verschiedene Szenen tauchten auf: ich, als Kind mit einem anderen Mädchen und drei Jungs. Sie riefen mich. "Katie! Komm mit! Die Gecshenke!", hörte ich ihre Stimmen. Sie liefen auf einen großen Tannenbaum zu.
      Das Bild veränderte sich wieder und ich sah mich, auf einer großen Bühne mit einem Anschlusszeugnis in der Hand, aufgerufen mit dem Namen Caitlin Todd und auf einmal wieder die blauen Augen von Gibbs.
      Wir befanden uns auf einer Flugzeugtoilette, er steckte gerade seine Waffe weg, doch er schien nichts böses zu wollen.
      Ich sah ihn, in dem orangenem Raum, in einem Keller mit Boot und ich, an ihn gedrückt in etwas, dass einer Kajüte ähnelte, wie es sie auf U-Booten gab. Und immer diese blauen Augen.

      Mit einem Mal waren wir beide auf einem Dach.
      Es ertönte ein Knall und plötzlich war wieder alles schwarz.


      "Maura?", hörte ich eine Stimme. Ich öffnete die Augen und erkannte erst in diesem Moment, dass es sich um Jane handelte. Ich lag auf einer der Liegen und sie und Korsak hatten sich über mich gebeugt. "Agent Gibbs holt gerade einen Sanitäter.", sagte sie mir ruhig.
      "Ich brauche keinen Sanitäter!", entgegnete ich ihr und stand, etwas zu schnell, wieder auf. "Ich brauche einfach etwas Schlaf und einen warmen Tee. Morgen geht es mir schon wieder besser!"
      Mir war bewusst, dass ich mich mit diesen Worten selbst anlog, doch ich war immer noch so von diesen Bildern geschockt. "Ich gehe jetzt besser...", murmelte ich. "Soll ich dich nicht lieber fahren?", bat Jane mir an.
      Ich schüttelte den Kopf und verließ eilig den Raum.


      Kapitel 5: "Das Herz erzittert, weil..."


      "Ein Strauch zittert, weil ein Vogel drüberflog.
      Das Herz erzittert, weil Erinnerung es durchzog."
      (Sandor Petofi)


      Seit Stunden irrte ich durch die Straßen Bostons und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Schließlich landete ich in einem kleinen Park, außerhalb der Stadt. Ich setzte mich auf eine Bank und blickte auf mein Mobiltelefon.
      13 verpasste Anrufe. Zwei von Angela, der Rest von Jane.

      Ich wusste immer noch nicht wo hin mit meinen Gedanken. Es gab so viel zu verarbeiten. Der Traum, oder was es auch immer war, hatte sich so real angefühlt, dass ich nicht mehr wusste, ob ich das Gesehene wirklich erlebt oder nur phantasiert hatte. Wer war diese Kate? Wie stand ich mit ihr in Verbindung?
      Ein Räuspern holte mich aus meinen Gedanken und ich erschrak. Agent DiNozzo war vor mir aufgetaucht und blickte mich
      mit einem Machogrinsen an. „Na, Doc?", lächelte er.
      Mir war nicht zum Grinsen zu Mute. „Wie haben sie mich gefunden?", fuhr ich ihn an und im nächsten Moment tat es mir wieder Leid, da der Agent es nur gut gemeint hatte.
      "Pardon...", murmelte ich, doch DiNozzo winkte ab.
      "Ihre Kollegin, Detective Rizzoli, hat sich Sorgen gemacht, worauf hin McGee
      Ihr Handy geortet hat."
      Er deutete auf das Smartphone, welches aus meiner Manteltasche guckte. Verdammt, dachte ich mir. Daran hätte ich
      nun wirklich denken sollen...

      "Und jetzt?", fragte ich.

      "Ich kann sie gerne nach Hause bringen!", grinste der Agent. Ich lachte auf. "Nein danke, das werde ich schon alleine schaffen.", sagte ich.
      "Allerdings habe ich Hunger...", bemerkte ich. "Kommen sie mit? Dort vorne gibt es grandiose Thunfischsandwiches."
      DiNozzo schmunzelte und sein Blick wurde etwas abwesend. "Was ist los?", fragte ich
      verwirrt. "Nichts, sie erinnern mich nur an jemanden. Nicht nur vom Aussehen her, ihr ganzes Wesen... sie mochte auch gerne Thunfischsandwiches.", er lachte auf.
      "Ironie des Schicksals..."

      "Ihre Kollegin?", wagte ich zu fragen.
      Erneut begannen meine Knie weicher zu werden und auf einmal kam mir die Luft viel kälter vor, als ein paar Augenblicke zuvor. DiNozzo bewegte sich in Richtung des Lokals und ich folgte ihm fröstelnd.

      "Ja... Ihr Name war Kate. Kate Todd."

      Seine Worte trafen mich wie ein Schlag, ich erstarrte einen Moment und fürchtete wieder umzukippen. Doch das war die Chance, zu erfahren, was es damit auf sich hatte. Mit den Bildern und Szenen, die ich gesehen
      hatte und mit dieser Kate.

      "Was ist mit ihr passiert?", fragte ich vorsichtig und merkte sofort, dass DiNozzo Probleme hatte, darüber zureden.

      "Wir hatten einen Auftrag. Es ging um Terroristen, die einen Anschlag auf die Navy planten. Es war nur noch einer der Schweinehunde übrig. Als er den Versuch startete auf Gibbs zu schießen, warf sich Kate davor."

      Ich blieb einen Moment stehen. "Ist sie so-...?", fragte ich tonlos.
      "Nein.", antwortete mir DiNozzo. "Die Kugel straf in ihre schusssichere
      Weste.
      Wir halfen ihr auf, scherzten sogar noch einmal,... doch dann
      traf sie ein Scharfschütze. Genau in den Kopf. So schwer es mir auch
      fällt, es ein zu sehen-... wir hatten keine Chance."

      Ich hatte DiNozzos Worten aufmerksam gelauscht. Es herrschte absolute Stille und ich schämte mich irgendwie dafür, ihn so ausgefragt zu haben, obwohl es ihm sichtlich schwer fiel.

      "Es tut mir leid, Agent DiNozzo, ich wusste nicht, dass es so schlimm war...", murmelte ich ind wir setzten uns.
      "Nein, sie können nichts dafür. Und nennen sie mich bitte Tony." Ich
      nickte.
      "Maura.", sagte ich kurz.

      Einen kurzen Moment lang, dachte ich über Tonys Worte nach. Noch immer war mir nicht klar, wie ich mit dieser Kate in
      Verbindung stand. es war alles viel zu absurd.
      Der Kellner kam und nahm die Bestellungen auf. "Wenn Gibbs wüsste, dass ich während meiner Arbeitszeit in einem Cafe sitze und esse, würde ich wahrscheinlich die Kopfnuss meines Lebens ernten...", grummelte der Agent, nachdem der
      Kellner wieder verschwunden war.
      Ich lachte auf.

      "Ich merke schon, er scheint nicht der sanftmutigste zu sein. Suzie, meine Assistentin, hat er auch schon eingeschüchtert."
      DiNozzo grinste wieder. "Jaja, der Boss hat einen Ruf, der ihm voraus eilt. Aber er ist ein guter Kerl,
      genau wie der Rest des Teams."
      Tony erzählte mir noch etwas von
      seinem Leuten, doch all diese Geschichten und Anekdoten kamen mir vertrautvor, so als ob ich sie alle und ihre Macken bereits lange kannte. Nach dem Essen verabschiedete ich mich und lehnte das erneute Angebot, dass
      er mich fahren würde ab. Ich hatte etwas zu tun.

      Das Gespräch mit Tony hatte zu einem Entschluss geführt. Draußen lief ich eine Weile, bis
      weder der Park, noch das kleine Lokal mehr in Sicht waren. Dann griff
      ich in meine Handtasche und holte einen Zettel heraus.

      Eigentlich war er überflüssig. Ich kannte die Nummer darauf bereits auswendig. Quälend langsam ertönte das Tuten aus dem Hörer, bis schließlich jemand abnahm. "Ja?", kam es vom anderen Ende der Leitung. "Hallo, hier ist
      Maura Isles. Sind sie der Ermittler des Überfalls vor sechs Jahren?"
      Es herrschte einen Moment Stille.
      "Ich glaube, ich erinnere mich wieder!",sagt ich hastig um die Stille zu durchbrechen. "Doch da gibt es ein
      paar Ungereimtheiten."

      Endlich räusperte sich der Mann am anderen Ende der Leitung. Seine Stimme hätte ich unter allen wiedererkannt..

      "Ich hätte nicht gedacht, dass sie tatsächlich einmal anrufen werden, Miss Isles."


      Kapitel 6: "...eben da sitzt jetzt der Zweifel."

      „Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel.“
      (Bertolt Brecht)


      Nervös spielte ich mit einem losen Faden meines Mantels. War es falsch gewesen an zu rufen?
      Ich hatte gerade alles auf eine Karte gesetzt.

      "Hören Sie", begann ich. "Seit sechs langen Jahren fehlen mir die Erinnerungen an alle Ereignisse vor meinem Erwachen im Krankenhaus. Ich
      arbeite seit einiger Zeit als Oberste Gerichtsmedizinerin in Boston und wir bearbeiten Momentan einen Fall, bei dem uns ein Team des NCIS
      hilft."
      Der Mann am anderen Ende der Leitung zog scharf die Luft ein.
      "Ich hatte einen Schwächeanfall und währenddessen sah ich Bilder und je mehr ich darüber erfahre, desto sicherer bin ich mir, das es kein normaler Traum oder der gleichen gewesen ist."

      Der Mann lachte kurz auf.
      "Als Ärztin sollten sie doch wissen, dass so etwas durchaus passiert, Miss. Man hat visionsähnliche Erscheinungen, nichts als leere Gedanken
      oder willkürliche Phantasien. ", entgegnete er mir.
      "Nun, es wäre ja alles kein Problem, wenn da nicht diese eine Sache wäre. Ich habe mich an Geschehen vor dem Unfall erinnert. Und an eine Kate. Ich war nicht ich, Maura Isles, sondern eben diese "Caitlin Todd". Und wissen sie was daran noch komisch ist?", fragte ich ihn.

      Absolute Stille herrschte am anderen Ende der Leitung.

      "Das Team mit dem ich zusammen arbeite, hatte eine Kollegin, auch namens Kate Todd. Sie starb. Vor sechs Jahren."
      Das hatte mir Tony beiläufig erzählt und erst danach war mir die Bedeutung seiner Worte klar geworden.
      "Und warum rufen sie mich jetzt an?", fragte er.
      "Weil ich wissen möchte, was es damit auf sich hat. Sie haben mir gesagt, ich solle anrufen wenn ich mich an etwas erinnere. Sie haben mir gesagt, ich hätte mein Gedächtnis bei einem Überfall verloren. Doch mittlerweile zweifelte ich an all dem. Ich habe täglich
      mit Ermittlungen zu tun und hier stimmt etwas ganz und gar nicht... Sie sind der Punkt, an dem alles keinen Sinn mehr ergibt. Deshalb fange ich bei Ihnen an. "

      Er seufzte.

      "Miss Isles, bleiben sie wo sie sind. Ich werde sie abholen."
      Damit legte er auf. Verwirrt blickte ich den Hörer an. Er wusste doch nicht einmal wo ich war!
      Doch darin schien ich mich zu täuschen. Wenige Minuten später fuhr ein schwarzer Wagen vor. Ich ging auf ihn zu und setzte mich hinein. Der
      Glatzkopf saß darin.

      "Miss Isles, mein Name ist Thom Cooper. Ich bin Agent der CIA, zuständig für Zeugenschutzprogramme. Ich glaube, wir sind ihnen einige Erklärungen schuldig."

      Verwirrt blickte ich ihn an. Zeugenschutzprogramm?

      "Wie, ich verstehe nicht ganz, waru-...", begann ich verwirrt, doch er unterbrach mich. "Zuerst sollte ich einmal sagen, dass all das nicht so
      geplant war. Sie hätten nie auf den NCIS treffen sollen, das ist viel zu riskant.", begann Cooper abwesend. "Sie müssen wissen, der Terrorist
      Ari Haswari, ein Mitglied der Hamas, hatte es auf einen gewissen Special
      Agent Gibbs abgesehen. Er hatte das Ziel ihn zu töten. Ich gebe es selbst nicht gern zu, aber wir waren zu diesem Zeitpunkt etwas blind, was ihn und seine Machenschaften betraf. Wie sie ja nun wissen, gehörte Agent Todd zu Gibbs Team dazu. Bei einem Einsatz mit dem Ziel eine
      Gruppe von Terroristen zu zerstören, hat Haswari von einem Gebäude der gegenüber liegenden Seite einen Schuss abgefeuert. Er hätte Gibbs ohne Problem treffen können, doch er zielte auf Agent Todd."

      Ich hatte seinen Worten bis dato still gefolgt, doch langsam wurde ich nervöser. Eine Gänsehaut breitete sich auf mir aus. "ist das der Grund mich hier ab zu holen?", fragte ich genervt und erst jetzt bemerkte ich, dass wir
      bereits ein ganzes Stückchen gefahren waren, in eine etwas ruhigere Gegend Bostons, die um diese Uhrzeit nur von wenigen Passanten besucht
      war. „Um eine Geschichte zu hören, die mir vor einer Stunde schon mal erzählt wurde? Macht man das so bei der CIA?“, entgegnete ich ihm provokant.
      Er lachte schallend und schüttelte den Kopf. „Nein, ganz bestimmt nicht, nein… Es geht um etwas wirklich Wichtiges. Denn die Geschichte findet ihr Ende dort noch nicht.“
      Agent Cooper wurde wieder etwas ernster. „Agent Todd ist bei dem Schuss nicht gestorben. Sie konnte durch eine Notoperation gerettet
      werden. Sie bekam einen Platz in einem Zeugenschutzprogramm.“
      Mein Herz klopfte schnell und mir wurde abwechselnd heiß und kalt. „Aber das ist immer noch nicht die ganze Wahrheit. Die Sache hatte einen großen Haken.
      Miss Todd hat ihr Gedächtnis verloren und wir bekamen den Auftrag, sie im Glauben zu halten, sie hätte stehts ihr falsche Indentität besessen.
      Sie bekam praktisch ein neues Leben. Als Maura Isles.“

      Blackout.

      Ein absolutes Blackout herrschte in mir. Unfähig mich zu bewegen saß ich da, mein Herz klopfte extrem schnell und laut. In meinem Kopf drehte
      sich alles, eine unerklärliche Panik stieg in mir auf. Stück für Stück versuchte ich die Worte zu realisieren, zu verstehen.

      „Ist-… Nein, dass…- Alles was ich erlebt habe-…?“, stammelte ich und blendete meine
      ganze Umgebung aus. Abwesend zeichneten meine Finger die kleine Narbe auf meiner Stirn nach.
      Kaum sichtbar war sie, stehts gut überschminkt.

      „Beruhigen sie sich, bitte. Uns wurde aufgetragen, sie im Glauben zu halten, sie wären Maura Isles, bis zu dem Punkt, an dem sie nur eine leise Ahnung haben sollten, es sei nicht der Fall. Ihre Nachforschungen hätten katastrophale Folgen mit sich gebracht! Wir mussten sie nun einweihen.
      Es tut mir sehr leid, dass die Sache so ausgehen musste.“ Er senkte den Kopf.

      Mit größter Mühe hatte ich seinen Worten gefolgt, doch ich hatte endgültig genug. „Ich soll mich beruhigen? Es tut ihnen LEID?“, knurrte ich. Normalerweise war so etwas völlig untypisch für mich, doch in diesem Ohnmachtsgefühl, dass gerade in mir herrschte, konnte ich mich nicht mehr kontrollieren.
      „Lassen sie mich sofort hier raus!“, schrie ich ihn an. „ Miss Isles, Sie befinden sich immer noch im Zeugenschutzprogramm. Bitte melden sie sich, wenn sie den Schock einigermaßen überwunden haben. Dann kann ich ihnen nähere Gründe zu unseren Entscheidungen erläutern.“

      Ich ignorierte ihn eiskalt, der Wagen hielt und hastig stieg ich aus. Erschrocken bemerkte ich, dass wir vor meinem Haus angekommen waren. Mein Haus… Gebaut für ein Leben, dass aus einem Netz aus Lügen zu bestehen schien. Tränen liefen mir übers Gesicht und ich betrat die helle Küche.
      Doch es fühlte sich nicht mehr an wie mein zu Hause. Es war das Haus von Maura Isles.

      Und ich war Kate Todd.

      Kapitel 7: „…bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.“


      "Wir brauchen viele Jahre bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können."
      (Ernst Festl)


      "Agent Gibbs?", vernahm ich die Stimme von Detective Rizzoli und drehte mich zu ihr.
      "Es gibt neue Erkenntnisse durch den Undercoverauftrag.", sagte sie. Ich zog eine Augenbraue hoch. "In wie fern...?"Sie deutete mit dem Kopf zum Büro. "McGee wird ihnen näheres erklären", antwortete die dunkelhaarige.

      McGee saß wild auf die Tastatur hauend an einem der Schreibtische und wurde von Korsak, einem der anderen Detectives, misstrauisch beäugt. "Ich verstehe immer noch nicht, wie man so mit Technik umgehen kann...", murmelte dieser abwesend, schob sich seine Lesebrille wieder auf die Nase und Blätterte in einer Akte herum.
      "Was gibt es McGee?", fragte ich und blickte ihn auffordernd an. "Boss, du bist da!"
      Erschrocken schloss er zwei Akten, die neben der Tastatur lagen und öffnete auf einem Bildschirm ein Foto. Es war ein ungefähr anfang vierzig jähriger Mann mit kurzgeschorenen, dunklen Haaren darauf abgebildet.
      "Das ist Martino Vitale. Er ist unsere Verbindung zwischen den Opfern Cole Smidt und Andrew Johnson.41 Jahre alt, Drogenkurier. Vorstrafen für kleinere Vergehen in seiner Jugend, rutschte nachdem er die Highschool abbrach jedoch komplett ab und kam so ins Drogengeschäft.Unser Opfer Cole Smidt bezahlte Vitale dafür, die Drogen in Washington zu verticken. Laut DiNozzo auch an den zweiten Toten Andrew Johnson. Dieser schien mit dem Erfolg bei der Navy nicht klar zu kommen und ist hat Versucht den Druck ...zu verdrängen....", erklärte McGee.
      "Worauf wartet ihr dann noch?", fragte ich ungduldig.
      "Wenn er bisher die einzige Verbindung ist, dann findet heraus ob er ein Alibi hat!"Rizzoli, Korsak und McGee hatten bis jetzt regungslos zugehört und fingen nun hastig an in Akten zu blättern oder Anrufe zu tätigen. Ich musste zugeben, die Arbeit der Detektives gefiel mir.

      "Ich habe seit drei Tagen nichts mehr von Maura gehört...", murmelte Rizzoli leise zu Korsak. "Sie hat sich einfach Urlaub genommen und reagiert seit dem nicht mehr auf Anrufe. Selbst meine Mum hat sie nicht erreichen können!", seufzte die Ermittlerin.
      "Seltsam", antwortete Korsak. "Ich hätte gedacht, sie wolle eventuell wissen wie es im Fall voran geht...", entgegnete ihr Korsak und schob sich seine Lesebrille auf die Nase.

      Mein Interesse war geweckt. Dr Isles erinnerte mich stark an Kate und vielleicht war das der Grund, warum ich mich für sie zu interessieren begann. Ich wusste nicht, ob es einfach an den Äußerlichkeiten gelegen hatte, doch als ich drei Tage zuvor in ihre Augen geblickt hatte, waren sofort alle Erinnerungen an Kate wieder da gewesen.
      Es hatte, ob ich es zuheben wollte oder nicht, unglaublich geschmerzt.
      Irgendetwas in mir trieb mich dazu, die Nähe dieser Person zu suchen. Was eigentlich eher untypisch für mich war.

      Nachdem wir keine neuen Informationen zum Fall gewinnen konnten, machte ich mich mit zwei Bechern Kaffe auf dem Weg zum Haus von Dr. Isles, um deren Adresse ich McGee gebeten hatte.
      "Stell keine Fragen, mach einfach!", hatte ich den MIT-Absolventen angeraunzt, als er mich fragend angesehen hatte. Meinen Dodge parkte ich vor dem großen Haus, dass der Gerichtsmedizinerin gehörte.
      Ob sie alleine wohnte? War sie vergeben oder gar verheiratet?
      Ich ermahnte mich selbst bei dem Gedanken. Kate war noch lange nicht vergessen und ich wollte Dr. Isles nicht als Ersatz sehen. Niemand würde sie je ersetzten.
      Ich konnte nicht behaupten, es zu bereuen Regel 12 gebrochen zu haben, doch das Ganze hatte mich daran erinnern müssen, weshalb es diese Regel gab.Ich klingelte und als keiner die öffnete, blickte ich durch ein Fenster, dass ein paar Meter weiter lag. Aha, es brannte Licht und auf einem Tisch stand eine dampfende Teetasse. Sie war zu Hause!
      Also begab ich mich wieder zur Tür und begann Sturm zu klingeln. Laute, wütende Fußstapfen waren zu vernehmen, die Tür öffnete sich und Dr. Isles stand mit einem überraschtem Gesichtsausdruck im Rahmen. Überrascht und verärgert, vermutlich wegen des vielen Klingelns.

      "Ich möchte keinen Besuch!", sagte sie bestimmt, aber mit zittriger Stimme. Ihre Rehbraunen Augen suchten meine. 'Nein, vergleich sie nicht mit Kates, wag es nicht, Jethro!', ermahnte ich mich selbst, bevor es dazu kam.
      "Ich habe Kaffe mit gebracht!", grinste ich ihr entgegen. Gernervt stöhnend wollte sie die Türe zu schlagen, doch ich stellte einen Fuß dazwischen.
      "Sie wollen wirklich nicht aufgeben!", murmelte sie tonlos, mehr an sich, als an mich gerichtet. "Gut, dann kommen sie rein."
      Verschmizt grinsend trat ich in ihr Haus ein und beäugte unauffällig ihre Einrichtung. Zugegeben, sie hatte Stil.
      "Setzen Sie sich!", sagte sie und deutete auf ihre Couch. Ich stellte die Kaffebecher auf dem Tisch ab und tat wie geheißen. Auch sie nahm auf der Couch Platz.

      "Geht es ihnen besser?", fragte ich der höflichkeits halber."Nun, ihn meinem Leben verändert sich momentan einiges..." Sie stockte kurz und suchte wieder meinen Blick. "Es ist ein bisschen viel auf einmal.", beendete sie ihre Aussage. Ihre Augen verrieten mir, dass sie ehrlich war. Ob es alles war, darüber konnte man sich streiten.

      Täuschte ich mich oder waren ihre Augen gerötet? "
      Ich dachte mir, sie würden vielleicht gerne wissen, wie es um den Fall steht...", entgegnete ich ihr. Sie nahm sich den Becher und blickte mich erwartungsvoll an.
      Doch ich kam nicht zum sprechen: Dr. Isles nahm einen Schluck ihres Kaffes und verschluckte sich Augenblicklich. "Der ist... stark!", hustete sie, lief zur Theke, stellte den Kaffe ab und nahm sich die dampfende Teetasse."Pardon, aber ich glaube, den Tee vertrage ich jetzt besser!" Sie lächelte gequält und setzte sich wieder.
      Ich musste schmunzeln, begann ihr dann jedoch mitzuteilen, zu welchen Ergebnissen wir ihm Fall gekommen waren.

      "Interessant...", murmelte die Gerichtsmedizienerin am Ende. Sie machte auf mich einen unaufmerksamen Eindruck.Die ganze Zeit über beobachtete sie mich und ich war mir nicht sicher, ob sie wusste, dass ich es bemerkt hatte. "Es war sehr freundlich von ihnen vorbei zu kommen.", sagte sie lächelnd.
      Eine aufgesetzte Fröhlichkeit, welche dieser Frau keineswegs stand. Ich nickte ihr zu und stand auf. Sie begleitete mich die Meter zur Tür und noch einmal sah sie mich an. Ich erwiderte diesen Blick ohne mit der Wimper zu zucken. Sie dachte nach, da war ich mir sicher."Was beschäftigt Sie so...?", fragte ich schließlich.
      "Ich wünschte, ich könnte es ihnen erzählen.", murmelte sie und ich verließ das Haus.

      Nicht ohne einen letzten Blick darauf zu werfen.




      _____________________________________
      Tadaaa^^ Ein neues Kapitel mit genau 999 Wörtern :D Ich hoffe er gefällt euch!
      Wenn ihr weitere Fragen, Anregungen oder Kritik habt, schreibt mir, ich freue mich über Feedback.
      LG,
      Charlie ^^
      Hier gehts zu meiner neuen FF: Wie ein neues Leben *KIBBS* :thumbsup: :]

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Charlie23“ ()

      Hey,

      eine Kibbs, das freut mich sehr =) Da liest man ja leider viel zu wenig von und mittlerweile werden natürlich auch kaum mehr Kibbs-Storys geschrieben. Umso mehr freut es mich, wieder mal etwas neues zu lesen.
      Die Zusammenfassung vom Inhalt klingt sehr spannend. So ein Gedächtnisverlust und ein Crossover mit Rizzoli & Isles bietet sich natürlich perfekt an.
      Der Prolog ist dir gut gelungen - ich hätte mir danach nur gewünscht, dass man nicht so weit in die Zukunft springt, sondern eher mit der Nacht zwischen Kate und Gibbs beginnt. Der Leser weiß zwar von dieser Nacht (durch die Inhaltsangabe) und er weiß auch, dass Kate fast erschossen wurde, aber er erlebt es nicht. Das finde ich immer etwas schade - wenn etwas gesagt wird, aber man es nicht erlebt, nicht liest, nicht fühlt. Weißt du, was ich meine? Mir kann zwar jemand sagen, dass Person X und Person Y total viel Chemie haben und sich unglaublich lieben - aber wenn ich das nicht selber lese/sehe/spüre, dann fehlt da einfach etwas. Deshalb hätte ich es schöner gefunden, wenn nach dem Prolog ein Kapitel gekommen wäre, wo man einen kleinen Einblick in Kate und Gibbs' Beziehung bekommen hätte und dann auch wirklich über ihren "Tod" liest.

      An sich finde ich die Idee aber toll und ein Crossover zwischen NCIS und Rizzoli & Isles klingt auch gut. Ich freu mich auf mehr und bin gespannt, was noch so kommt =).

      Liebe Grüße
      Kerstin
      Liebe Kerstin333,

      vielen Dank für deinen lieben Review! ich verstehe was du meinst, aber ich hatte mir vorgenommen, die Nacht und all das drum herum dann einzubauen, wenn Kate und Gibbs sich wiedertreffen. So das alles so Häppchenweise eingebracht wir, wenn Kate sich erinnert... Verstehst du? Kate selbst erinnert sich ja nicht daran, und da ich das Ganze mehr aus ihrer Sicht schilder möchte, fand ich das passender.

      Ich werd versuchen, deinen Wunsch trotzdem gut unter zu bringen! :thumbsup:
      Lieben Gruß,
      Charlie23
      Hier gehts zu meiner neuen FF: Wie ein neues Leben *KIBBS* :thumbsup: :]
      Hallo .

      Schöner Anfang .
      Erinnerungsfetzen , die bei Kate / Maura auftauchen und die sie erst mal nicht zu fassen bekommt.
      Und ein Ducky , der sich wohl fragt , ob er einen Geist sieht .
      Mal sehen wie es weitergeht .
      Ein kleiner Tipp . Wenn du weiterschreibst , schreibe doch in den Titel das jeweilige Tagesdatum und "antworte" am Ende dann noch zusätzlich deiner Story , dann weiss man wenn es ein Update gab .

      Viele Grüße
      Grisu112
      Hey,

      oh, es gab ein neues Kapitel! :D Hab ich auch nur ganz zufällig gemerkt, weil Grisu einen Kommentar hinterlassen hatte. Ich würde dir auch raten - schreib eine kurze Antwort, dass ein neues Kapitel da ist, und editier den Titel (rechts oben 'Thema bearbeiten'), dann sieht man es direkt von der Startseite aus und verpasst auch nichts =)

      Die Szene mit Maura beim Essen konnte ich mir bildlich vorstellen. Herrlich, wie sie gegessen hat und daran dachte, wie Jane das wohl bezeichnen würde :D Schön fand ich auch die Szene mit Ducky. Sehr interessant. Da denkt man so ein wenig darüber nach, wie es wäre, wenn Ducky Maura wirklich sehen würde.
      Auch der Flashback hat mir gut gefallen!
      Die Länge des Kapitels fand ich auch gut. Ich mag es nicht, wenn die Kapitel zuuu lang sind, von daher find ichd as gerade richtig hier =)

      Freu mich auf mehr!
      LG
      Kerstin
      Hallo ihr Lieben,
      vielen Dank für euer Feedback! :D Ich werd es gerne umsetzen!

      Hatte in der letzten Zeit leider keine Zeit zum schreiben, werd mich aber an ein neues Kapitel setzten;D Freut mich, das die Länge des Kapitels auch gut war... ich bin mir da nie so sicher und merk erst im Nachinein ob es kurz bzw. zu lang geraten ist:whistling:

      LG,
      eure Charlie
      Hier gehts zu meiner neuen FF: Wie ein neues Leben *KIBBS* :thumbsup: :]
      Wie schön, dass es weitergeht! =)
      Das Kapitel hat mir gut gefallen! Zitate am Anfang find ich immer klasse, das liebe ich ja auch bei Criminal Minds. Ich fand auch die Begegnung zwischen Tony, McGee und Maura sehr interessant. Quasi so einer der Momente, auf die man unglaublich gespannt war. Hast du gut hingekriegt!
      Hallo Charlie23 .

      Toll es geht weiter. :)
      Ich würde mich freuen, wenn man öfters etwas lesen würde, aber Schule (oder was auch immer) geht natürlich vor.

      Das Kapitel ist schön.
      Tony, McGee und auch Ziva's Reaktion auf Maura. Scheinbar wurden sie von Ducky nicth vorgewarnt, da ihm diese Ähnlichkeit ja auch schon aufgefallen war.
      Und dann diese eingeschüchterte Suzie. Ich kenne diese Serie (Rizzoli & Isles) nicht, aber wahrscheinlich war sie eher durch Gibbs eingeschüchtert worden. Jetzt bin ich sehr auf das nächste Kapitel gespannt, wenn Gibbs auf Maura/Kate trifft.

      Viele Grüße und schöne Weihnachten
      Hallo Charlie.

      Wieder ein tolles Kapitel. :)
      Gibbs, der scheinbar auch noch nicht von Ducky bzw. dem Team "vorgewarnt" wurde. Sonst hätte er sich bestimmt anfangs nicht von ihr wegdrehen müssen, um sich zu sammeln.
      Und dann Kate's / Maura's Flashbacks . ...

      Ich bin gespannt wie es weitergeht.
      Hallo Charlie.

      Tony's Treffen mit Maura/ Kate und Kate die sich weitere Informationen über die ihr vertraut vorkommene Kate holt.
      Schön beschrieben.

      Jetzt frage ich mich nur warum Kate diesen Kerl vom Zeugenschutzprogramm anruft, von dem sie die Nummer hat .

      Sehen wir mal wie es weitergeht. Vielleicht doch wieder ein Zusammentreffen von Kate und Gibbs ?
      Ich will endlich mal Feedback geben

      Mir hat die Grundidee schon gefallen. Auch wenn Ich die FanFiction nicht von "Anfang an verfolge." "bequemer" und "relativ" kompilikationslos+widerstandslos kan man kaum eine Zeugin im Kronzeugenschutzprogramm unterbringen.

      Du bringst Mauras/Kate Gefühle gut rüber Allen Mitgliedern vom NCIS reagieren mehr oder eniger geschockt, als Sie Maura bzw. respektive Kate sehen. Kate ist tod. Und da sehen alle eine täuschend echte Doppelgängerin. Und bei Maura/Kate weckte es unbekanntes Vertrautes, Erinnerungen, welche sie nicht zuordnen kann.

      Ich finde das Gespräch zwischen Tony und Maura auch klasse. Veranlasst dadurch ruft Sie dne Ermittler an. Der ist überrascht. Noch mehr und auch zu seinen Schrecken, als er hört das Sie ein! NCIs Team getroffen hat. auch wenn es nicht namentlich genannt wird. Der Agent weiß was Sache ist. und seine Abwieglungs versuche +Überzeugungskünste helfen nicht. Dummgelaufen.

      Notgedrungen lernt Sie die Wahrheit kennen. Als ob das nicht Schock/Schlag genug wäre.. Sie soll das ganze doch auf sich beruhen lassen und den Mund halten. Einfach weiter, als wie zuvor.

      Es tellen sich mir aber auch noch Fragen und Klippen Fragen.

      Gab es die "echten" Maura?
      War Sie eine täuschender Doppelgänger von Kate ?
      Wenn Nein wie erklärt man den Elter das Veränderte Ausehen, Wesen,... Ob sich das alles mit den Schuß erklären lässst.
      Wer weiß wieviel?


      Mauras Familie scheint ja nichts zu wissen.

      Ich habe aber auch noch Klippenfragen zur Transformation Kate zu Maura.

      Kate war Agent. Maura ist Gerichtsmedizin. Das hat nur wenig mit einander zu tunen. Wie wurde Kate auf einmal ohne "Vorwissen" zu so einer guten Gerichtsmedizinerin. Und wie schnell ging das. Das geht ja nicht mal ratzfatz.
      Wie konnte Ducky getäuscht werden?

      Ich freu mich auf mehr.

      Hört Maura/Kate auf Thom cooper? Oder forscht sie weiter?

      Ob Maura/Kate etwas zustößt und Agent Thom Cooper muss ggen über Gibbs&Co Farbe bekennen?

      Ich freue mich auf weiter eTeile und ddamit eine Beanwort meirn Fragen.

      Da Ich nur NCIs schaue habe Ich e smit nur Kibbs leicht.

      Aufder eine Seite freue ich mich würde, wenn Kate und Gibbs sich wiederfinden. Aber auch Kate und das (NCIS) Team.. Gleichzeitig ist auch Wehmut dabei. Den für Mauras Familie und Freunde wird es schmerzhaft.

      Der "Krux" an der deiner Geschichte ist, daß egal wie es ausgeht.. und wie sich Maura/Kate entscheidet eine Seite "verliert."

      Es kann nicht nur "Gewinner" geben.,
      Hallo charlie.

      Jetzt hat Maura/Kate viele Informationen bekommen, die sie erst mal verdauen muss.
      Sie ist wirklich Kate. Mal sehen, wie sie dieses Wissen verkraftet, denn momentan ist sie absolut geschockt. Ich bin gespannt, ob sie es den NCIS Leuten mitteilt. Wobei ich annehme, dass sie erst noch versucht herauszubekommen, was ein Teil ihrer Flashbacks zu bedeuten hat.

      Aber Thom Cooper sagt ihr nicht, dass Ari schon lange nicht mehr lebt. Oder lebt er noch in deiner Story ?

      @KateGibbs ; ja mir sind auch ein paar Punkte aufgefallen. z.B. innerhalb von 6 Jahren von einem Gerichtsmedizin Studium zu der Obersten Gerichtsmedizinern von Boston . Ist nicht sehr realisisch, aber ich finde die Idee der Story und die Umsetzung bisher trotzdem sehr gelungen.

      Hallo KateGibbs, halloGrisu112, erst einmal vielen Dank fuer das ausfuerhrliche Feedback! Das hilft mir sehr, vorallem um einen besseren Ueberblick zu bekommen, wo ich einiges noch klaeren muss. Ich habe mir schon ueberlegt, wie ich das mit Mauras Familie eventuell klaeren moechte, allerdings werdet ihr das wohl erst spaeter lesen, da ich bei dieser Umsetzung noch ein paar Kapitel benoetige;) Vielen Dank nochmal!
      Hier gehts zu meiner neuen FF: Wie ein neues Leben *KIBBS* :thumbsup: :]
      Hallo .

      Ah, dieses Mal ein Kapitel mehr aus der Sicht von Gibbs, in dem man etwas von seinen Gedanken erfährt.
      Der Besuch bei ihr zuhause, den sie zuerst noch versucht abzublocken, es aber dann zulässt.
      Während Gibbs erzählt, kann sie nicht den Blick von ihm wenden .
      Jetzt ein Kapitel mit ihren Gedanken, während des Besuchs und anschliessend, wäre interessant.

      Viele Grüße
      Hallo Grisu112, wie immer vielen Dank fuer die Rueckmeldung:) Ich habe ein Kapitel mit Mauras/Kates Gedanken dazu schon in Planung, allerdings moechte ich zunaechst noch Gibbs Sicht nutzen, um naeher auf die Beziehung von ihm und Kate ein zu gehen. Auf jeden Fall werde ich danach aber noch auf Maura/Kates Sicht der Dinge zurueck greifen. LG, Charlie:)
      Hier gehts zu meiner neuen FF: Wie ein neues Leben *KIBBS* :thumbsup: :]